Freitag, 24. Februar 2017

Die Laugenbrezel - Ursprung schwäbischer Klugheit ???

Über den Ursprung schwäbischer Klugheit. Entdeckt im “Café im SchlossgartenBad Mergentheim: ein Laugenbrezel-Gedicht von Manfred Rommel (1974 bis 1996 Oberbürgermeister von Stuttgart):

Über den Ursprung schwäbischer Klugheit. Entdeckt im "Café im Schlossgarten" Bad Mergentheim: ein Laugenbrezel-Gedicht von Manfred Rommel (1974 bis 1996 Oberbürgermeister von Stuttgart) ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

 

Mittwoch, 22. Februar 2017

Chefköchin Karla Kunstwadl empfiehlt … lecker !!!

Chefköchin Karla Kunstwadl empfiehlt: Feldsalat mit gebratenen AusternpilzenKartoffel-Zucchini-Gratin.

Chefköchin Karla Kunstwadl empfiehlt: Feldsalat mit gebratenen Austernpilzen ... Tipp: Butter statt Öl für die Salatmarinade ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimDie Feldsalat-Saison sollte man ausnutzen. Gebratene Austernpilze schmecken wunderbar zum Salat. Ein Tipp von Karla: Für die Salatmarinade Butter statt Öl verwenden! Schon mal ausprobiert? Diese Marinade passt zu Feldsalat, Rucola, Löwenzahn … Butter in einem Töpfchen erwärmen und auflösen, mit Weiß- oder Rotweinessig, etwas Knoblauch, Senf, Salz und Pfeffer vermischen und in die Salatschüssel geben. Den geputzen Salat in die lauwarme Sauce legen und alles gut vermengen.

Chefköchin Karla Kunstwadl empfiehlt: Feldsalat mit gebratenen Austernpilzen ... Tipp: Butter statt Öl für die Salatmarinade ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimZum Hauptgang serviert die Chefin ein Kartoffel-Zucchini-Gratin. Rohe Kartoffel- und Zucchinischeiben werden abwechselnd dachziegelartig gefällig in eine gebutterte Auflaufform geschichtet, mit Salz, Pfeffer, Majoran und Muskat gewürzt und mit einer Mischung aus halb Milch/halb Sahne angegossen (nur so viel, dass die Flüssigkeit am Ende des Garvorgangs vollständig aufgesogen ist). Ein paar Butterflöckchen auf den Kartoffeln verteilen. Die Auflaufform in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen stellen und garen, bis die Kartoffeln weich und cremig sind. Das dauert je nach Größe der Scheiben circa 40 Minuten. Die Kartoffeln danach mit Käse bestreuen und goldgelb überbacken.

Chefköchin Karla Kunstwadl empfiehlt: Kartoffel-Zucchini-Gratin ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Chefköchin Karla Kunstwadl empfiehlt: Kartoffel-Zucchini-Gratin ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Chefköchin Karla Kunstwadl empfiehlt: Kartoffel-Zucchini-Gratin ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 21. Februar 2017

Eulen nach Mannheim tragen

Vitrinen-Fund: 4 Eulen ... Eulensammlung ... Eulen nach Athen tragen ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimBeim Herumkramen in Schränken und Vitrinen habe ich u. a. 4 Eulen entdeckt. Nanu, ich wusste ja gar nicht, dass ich Eulen sammle. Aber irgendwann muss ich sie ja mal nach Mannheim getragen haben. Woher kommt eigentlich der Ausdruck “Eulen nach Athen tragen“? Wikipedia weiß wie immer Bescheid: “Die Redensart „Eulen nach Athen tragen“ (γλαῦκας εἰς Ἀθήνας κομίζειν oder γλαῦκ᾿ Ἀθήναζε ἄγειν) steht für eine überflüssige Tätigkeit. Sie geht auf den antiken griechischen Dichter Aristophanes zurück, der den Ausspruch in seiner satirischen Komödie “Die Vögel” um 400 v. Chr. prägte. Dort wird in Vers 301 eine herbeifliegende Eule mit den folgenden Worten kommentiert: „Wer hat die Eule nach Athen gebracht?“

Vitrinen-Funde: Eulen, Muscheln und Schnecken, Rosenzucker, Clown, Espressotasse ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 20. Februar 2017

Rote Zwiebel … Oignon rouge … Cipolla rossa

Wetter Mannheim, 20. Februar 2017: Ein dunkler, trister Regentag. Wenn man nicht hinausgehen kann/will, betreibt man eben, um nicht aus der Übung zu kommen: Indoor-Fotografie. Schlechtwetter-Fotografie in der Wohnung. Die Frage: “Was soll ich heute bloß fotografieren?” kommt mir eigentlich nie in den Sinn, denn irgendetwas findet sich immer. Heute war das Fotomodell - bitte nicht lachen! - eine rote Zwiebel. Sie wurde alleine abgelichtet sowie in Begleitung einer gegrillten Dorade mit Pommes und Zwiebelgemüse. Auch für morgen und fast den ganzen Rest der Woche ist für die Region Regen vorhergesagt. Ich bin gespannt, was mir noch so alles vor die Kamera laufen wird.

 Schlechtwetter-Fotografie ... Indoorfotografie ... Foto-Modell: Rote Zwiebel - Oignon rouge - Cipolla rossa ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2016

Schlechtwetter-Fotografie ... Indoorfotografie ... Foto-Modell: Rote Zwiebel - Oignon rouge - Cipolla rossa ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2016

Schlechtwetter-Fotografie ... Indoorfotografie ... Foto-Modell: Rote Zwiebel - Oignon rouge - Cipolla rossa ... Gegrillte Dorade, Pommes frites, Zwiebelgemüse ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2016

Schlechtwetter-Fotografie ... Indoorfotografie ... Foto-Modell: Rote Zwiebel - Oignon rouge - Cipolla rossa ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2016

Schlechtwetter-Fotografie ... Indoorfotografie ... Foto-Modell: Rote Zwiebel - Oignon rouge - Cipolla rossa ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2016

Schlechtwetter-Fotografie ... Indoorfotografie ... Foto-Modell: Rote Zwiebel - Oignon rouge - Cipolla rossa ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2016
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 19. Februar 2017

Gerührt, nicht geschüttelt … Mandelkuchen

Gerührt, nicht geschüttelt ... Mandelkuchen, Rührkuchen, Kastenkuchen, Sonntagskuchen ... Rezept ... Fotos: Brigitte Stolle, MannheimNach diesem köstlichen Haselnusskuchen, einem “Schüttelkuchen“, wollte ich auch so einen haben. Aufgrund der vorhandenen Zutaten wurde mein Kastenkuchen allerdings ein Mandelkuchen. Und er wurde auch nicht geschüttelt, sondern ganz altmodisch gerührt. Vom Geschmack her ähnlich lecker - ein richtig gemütlicher Sonntagskuchen eben.

Gerührt, nicht geschüttelt ... Mandelkuchen, Rührkuchen, Kastenkuchen, Sonntagskuchen ... Rezept ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Gerührt, nicht geschüttelt ... Mandelkuchen, Rührkuchen, Kastenkuchen, Sonntagskuchen ... Rezept ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

 Gerührt, nicht geschüttelt ... Mandelkuchen, Rührkuchen, Kastenkuchen, Sonntagskuchen ... Rezept ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

 Gerührt, nicht geschüttelt ... Mandelkuchen, Rührkuchen, Kastenkuchen, Sonntagskuchen ... Rezept ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Knusprige Zuckerkruste, die Fünfte

Ziegenkäse, Ziegenfrischkäse, karamellisiert ... Chèvre brûle, Crème brûlée ... karamelliesieren, knusprige Zuckerhaube, abgeflämmter Ei-Schnee ... Käse-Dessert ... Flambierbrenner, Butangas-Brenner, Creme brulee-Brenner ... Fotos: Brigitte Stolle, MannheimAm Wochenende wurde mal wieder nach Herzenslust gezündelt. Mein Flambierbrenner macht mir viel Freude. Stimmt, karamellisierten Ziegenfrischkäse (Chèvre brûlé) hatten wir schon … aber mit so einer knusprigen Zuckerhaube wird er eben zu einem tollen Käsedessert und schmeckt immer wieder umwerfend. Der kleine Butangasbrenner ist vielseitig einsetzbar, nicht nur für die beliebte Crème brûlée. Bei mir wurden darüber hinaus Eischneehauben abgeflämmt und Ananasscheiben karamellisiert. Es macht Spaß, damit zu experimentieren. Versuche mit braunem Zucker stehen noch aus.

Ziegenkäse, Ziegenfrischkäse, karamellisiert ... Chèvre brûle, Crème brûlée ... karamelliesieren, knusprige Zuckerhaube, abgeflämmter Ei-Schnee ... Käse-Dessert ... Flambierbrenner, Butangas-Brenner, Creme brulee-Brenner ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Klick auf:

Blätterteigtörtchen mit Vanille-Flammeri, Mangokugel und abgeflämmter Eischnee-Haube
Karamellisierter Ziegenkäse - Chèvre brûlé
*zündel-zündel* - Feuerteufel (Crème brûlée)
Ananas, karamellisiert

 Ziegenkäse, Ziegenfrischkäse, karamellisiert ... Chèvre brûle, Crème brûlée ... karamelliesieren, knusprige Zuckerhaube, abgeflämmter Ei-Schnee ... Käse-Dessert ... Flambierbrenner, Butangas-Brenner, Creme brulee-Brenner ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Ziegenkäse, Ziegenfrischkäse, karamellisiert ... Chèvre brûle, Crème brûlée ... karamelliesieren, knusprige Zuckerhaube, abgeflämmter Ei-Schnee ... Käse-Dessert ... Flambierbrenner, Butangas-Brenner, Creme brulee-Brenner ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Ziegenkäse, Ziegenfrischkäse, karamellisiert ... Chèvre brûle, Crème brûlée ... karamelliesieren, knusprige Zuckerhaube, abgeflämmter Ei-Schnee ... Käse-Dessert ... Flambierbrenner, Butangas-Brenner, Creme brulee-Brenner ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Ziegenkäse, Ziegenfrischkäse, karamellisiert ... Chèvre brûle, Crème brûlée ... karamelliesieren, knusprige Zuckerhaube, abgeflämmter Ei-Schnee ... Käse-Dessert ... Flambierbrenner, Butangas-Brenner, Creme brulee-Brenner ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 18. Februar 2017

Mediterrane Zwiebelsuppe mit Knoblauch-Croûtons und Sauce Rouille

Mediterrane Zwiebelsuppe mit Knoblauch-Croûtons, geriebenem Emmentaler Käse und Sauce Rouille ... Rezept und Zubereitung ... Fotos: Brigitte Stolle, MannheimMediterrane Zwiebelsuppe mit Knoblauch-Croûtons, geriebenem Emmentaler Käse und Sauce Rouille. Rezept: 500 Gramm geschälte und in Streifen geschnittene Zwiebeln sowie feingeschnittenes Zwiebelgrün in Butter goldgelb anschwitzen. Würzen mit Salz, Pfeffer, Muskat, Rosenpaprika, Kräutern … ablöschen mit einem achtel Liter trockenem Weißwein und mit einem dreiviertel Liter Gemüsebrühe auffüllen. Weichkochen, noch einen Schluck Weißwein zugießen und heiß mit Knoblauch-Croûtons, geriebenem Emmentaler Käse und scharfer Rouille servieren. - Guten Appetit.

Mediterrane Zwiebelsuppe mit Knoblauch-Croûtons, geriebenem Emmentaler Käse und Sauce Rouille ... Rezept und Zubereitung ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Garnitur:

 Mediterrane Zwiebelsuppe mit Knoblauch-Croûtons, geriebenem Emmentaler Käse und Sauce Rouille ... Rezept und Zubereitung ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Die geröstenen Brotcroûtons werden mit saftigen Knoblauchzehen eingerieben:

Mediterrane Zwiebelsuppe mit Knoblauch-Croûtons, geriebenem Emmentaler Käse und Sauce Rouille ... Rezept und Zubereitung ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Knoblauchcroûtons mit Sauce Rouille in die Suppentassen legen:

Mediterrane Zwiebelsuppe mit Knoblauch-Croûtons, geriebenem Emmentaler Käse und Sauce Rouille ... Rezept und Zubereitung ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Heiße Zwiebelsuppe einfüllen:

Mediterrane Zwiebelsuppe mit Knoblauch-Croûtons, geriebenem Emmentaler Käse und Sauce Rouille ... Rezept und Zubereitung ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Mediterrane Zwiebelsuppe mit Knoblauch-Croûtons und Sauce Rouille:

Mediterrane Zwiebelsuppe mit Knoblauch-Croûtons, geriebenem Emmentaler Käse und Sauce Rouille ... Rezept und Zubereitung ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Hier mit geriebenem Käse und noch mehr Knoblauch-Croûtons:

Mediterrane Zwiebelsuppe mit Knoblauch-Croûtons, geriebenem Emmentaler Käse und Sauce Rouille ... Rezept und Zubereitung ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 17. Februar 2017

Handschuhsheim: Die Tiefburg und der eingemauerte Ritter

Heidelberg-Handschuhsheim, Februar 2017: die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, Stammsitz der Herren von Handschuhsheim ... historischer Ortskern, Wappen, Friedenskirche, Schlösschen, Füllfederhaltermuseum ... Fotos: Brigitte Stolle, MannheimHandschuhsheim ist ein Stadtteil von Heidelberg. Mitten im historischen Ortskern liegt die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, Sitz der Herren von Handschuhsheim, die einen silbernen Handschuh im blauen Wappenfeld führten. In Sichtweite der Burg: die evangelische Friedenskirche und das “Schlösschen” aus dem Jahr 1609 mit seinem hübschen Zwiebelhäubchen; heute befindet sich darin die Musik- und Singschule. Die mittelalterliche Burgruine hat es mir besonders angetan. Burgen stellt man sich ja eher hoch oben auf Hügeln und Bergen vor. So eine Tiefburg wirkt auf den ersten Blick, wie sie heute mitten im Ort liegt und eine wunderschöne Kulisse an Markttagen abgibt, ziemlich überraschend. Sie ist von einem breiten Wassergraben umgeben, der damals aus dem Mühlbach gespeist wurde. Eine makabre Geschichte rankt sich um die Handschuhsheimer Tiefburg: Im Jahr 1770 wurde hier ein mitsamt Rüstung stehend in die Wand eingemauerter Ritter entdeckt. Kurfürst Carl Theodor erhielt diese Rüstung als Geschenk und verleibte sie seiner Münchner Altertumssammlung ein. Inzwischen ist der Harnisch allerdings spurlos verschwunden. Meine Fotos vom historischen Ortskern von Heidelberg-Handschuhsheim mitsamt Tiefburg, Schlössel und Friedenskirche stammen vom Februar 2017. Seit Allerneuestem gibt es in Handschuhsheim übrigens ein kleines Füllfederhaltermuseum (Eröffnung: November 2016). Schließlich gilt Heidelberg als “Wiege der Füllfederhalterindustrie“.

Heidelberg-Handschuhsheim, Februar 2017: die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, Stammsitz der Herren von Handschuhsheim ... historischer Ortskern, Wappen, Friedenskirche, Schlösschen, Füllfederhaltermuseum ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Heidelberg-Handschuhsheim, Februar 2017: die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, Stammsitz der Herren von Handschuhsheim ... historischer Ortskern, Wappen, Friedenskirche, Schlösschen, Füllfederhaltermuseum ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Heidelberg-Handschuhsheim, Februar 2017: die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, Stammsitz der Herren von Handschuhsheim ... historischer Ortskern, Wappen, Friedenskirche, Schlösschen, Füllfederhaltermuseum ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Heidelberg-Handschuhsheim, Februar 2017: die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, Stammsitz der Herren von Handschuhsheim ... historischer Ortskern, Wappen, Friedenskirche, Schlösschen, Füllfederhaltermuseum ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Heidelberg-Handschuhsheim, Februar 2017: die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, Stammsitz der Herren von Handschuhsheim ... historischer Ortskern, Wappen, Friedenskirche, Schlösschen, Füllfederhaltermuseum ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Heidelberg-Handschuhsheim, Februar 2017: die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, Stammsitz der Herren von Handschuhsheim ... historischer Ortskern, Wappen, Friedenskirche, Schlösschen, Füllfederhaltermuseum ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Heidelberg-Handschuhsheim, Februar 2017: die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, Stammsitz der Herren von Handschuhsheim ... historischer Ortskern, Wappen, Friedenskirche, Schlösschen, Füllfederhaltermuseum ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Heidelberg-Handschuhsheim, Februar 2017: die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, Stammsitz der Herren von Handschuhsheim ... historischer Ortskern, Wappen, Friedenskirche, Schlösschen, Füllfederhaltermuseum ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 16. Februar 2017

Steinbrecherstadt Dossenheim … Badische Bergstraße

Die Steinbrecherstadt Dossenheim liegt an der Badischen Bergstraße, unweit von Heidelberg. Die Steinbrüche sind schon von Weitem sichtbar. Seit dem 18. Jahrhundert wird hier Porphyr abgebaut. Obwohl “Dossene” nur etwa 20 Autominuten von uns entfernt liegt, ist es an diesem grauen Februar-Vormittag unser erster Besuch. Um so merkwürdiger, als wir die Partnerstadt von Dossenheim schon unzählige Male angeschaut haben. Es ist Grau-du-Roi in Südfrankreich, in der Nähe von Aigues-Mortes. Auch heute leider nur ein paar Schritte in Dossenheim und einige wenige Foto-Impressionen: u. a. Steinbruch und Steinbrecher-Denkmal, historischer Postbriefkasten, das Stadtwappen mit Weintrauben und Weinblättern, ein altes Bäcker-Reklameschild “Bäckerblume” …

Dossenheim Steinbruch Steinbrecherstadt Badische Bergstraße Odenwald Partnerstadt Grau-du-Roi ... Impressionen vom Februar 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Stadtwappen ... Dossenheim Steinbruch Steinbrecherstadt Badische Bergstraße Odenwald Partnerstadt Grau-du-Roi ... Impressionen vom Februar 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Dossenheim Steinbruch Steinbrecherstadt Badische Bergstraße Odenwald Partnerstadt Grau-du-Roi ... Impressionen vom Februar 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Historischer Postbriefkasten, blau ... Dossenheim Steinbruch Steinbrecherstadt Badische Bergstraße Odenwald Partnerstadt Grau-du-Roi ... Impressionen vom Februar 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Altes Reklameschild "Bäckerblume" ... Dossenheim Steinbruch Steinbrecherstadt Badische Bergstraße Odenwald Partnerstadt Grau-du-Roi ... Impressionen vom Februar 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 15. Februar 2017

Kulinarische Urlaubserinnerung: Socca de Nice

Ungefähr 1 Jahr liegt er zurück: unser schöner Nizza-Urlaub. Und genau so lange hat es gedauert, bis ich mich an die köstliche Nizza-Spezialität, die Socca aus Kichererbsenmehl, Wasser, Salz und Olivenöl gewagt habe. Dabei ist es sooo einfach. Nur 4 Zutaten, evtl. etwas geriebene Kräuter und Knoblauch dazu … Der Geschmack der selbstgemachten Kichererbsenfladen hat mich sofort an unsere täglichen Soccas an der Côte-d’Azur erinnert. Denn wir haben sie nicht nur in Nizza, sondern auch in Cannes, Monaco, Menton genossen. Meine Links unter den aktuellen Fotos verweisen auf diese Blog-Einträge.

Auch ohne das dort zur Herstellung benutzte Equipment bin ich mit meinem Do-it-yourself-Ergebnis zufrieden. Wie habe ich diesen köstlichen Kichererbsen-Snack zubereitet? 250 Gramm Bio-Kichererbsenmehl wurden mit 0,5 Liter Wasser mit dem Schneebesen angerührt (Vorsicht: Es sollten keine Klümpchen entstehen), dazu kamen 4 Esslöffel Olivenöl und 1 gehäufter Teelöffel Salz (evtl. Fleur de Sel). Das ist das Grundrezept. Wer mag, peppt noch mit Pfeffer, Kräutern, Knoblauch … auf. Backofen auf 250 °C vorheizen, Backform gut einfetten und die Kichererbsenmasse mit einer Kelle 5 bis 8 mm dick hineingeben, ca. 20 Minuten backen. Danach kann die Socca in Teilen herausgeschabt werden. Auch in einer Pfanne auf dem Ofen gelingt die Socca auf diese Weise recht gut, sofern man einen gut schließenden Pfannendeckel hat.

Im Urlaub haben wir die Socca de Nice als Fingerfood in kleinen Tütchen bekommen. Zu Hause gab es gebratene Pilze und Salat dazu.

Kulinarische Urlaubserinnerung ... Côte-d'Azur ... Socca de Nice ... Fingerfood, Traditionssnack, Kichererbsenfladen ... Rezept ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Kulinarische Urlaubserinnerung ... Côte-d'Azur ... Socca de Nice ... Fingerfood, Traditionssnack, Kichererbsenfladen ... Rezept ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Kulinarische Urlaubserinnerung ... Côte-d'Azur ... Socca de Nice ... Fingerfood, Traditionssnack, Kichererbsenfladen ... Rezept ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Erinnerungen an Nizza? Klick auf:
Socca - Fingerfood vom Feinsten
Socca und Barbajuan
Cannes: Markthalle und Socca
Nizza-Spezialitäten
Monaco: Kir und Socca

Montag, 13. Februar 2017

Glatzkopp … der Seckenheimer Wasserturm

Der Wasserturm in Mannheim-Seckenheim in der Kloppenheimer Straße wird umgangssprachlich “Glatzkopp” genannt. Er ist der jüngste der heute noch vorhandenen 20 Mannheimer Wassertürme und stammt aus dem Jahr 1911. Heute befindet sich darin ein Aufzugsmuseum der Firma Lochbühler. Nachfolgend Fotos vom 13. Februar 2017.

Der Wasserturm in Mannheim-Seckenheim in der Kloppenheimer Straße wird umgangssprachlich "Glatzkopp" genannt. Er ist der jüngste der heute noch vorhandenen 20 Mannheimer Wassertürme und stammt aus dem Jahr 1911. Heute befindet sich darin ein Aufzugsmuseum der Firma Lochbühler. Nachfolgend Fotos vom 13. Februar 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Der Wasserturm in Mannheim-Seckenheim in der Kloppenheimer Straße wird umgangssprachlich "Glatzkopp" genannt. Er ist der jüngste der heute noch vorhandenen 20 Mannheimer Wassertürme und stammt aus dem Jahr 1911. Heute befindet sich darin ein Aufzugsmuseum der Firma Lochbühler. Nachfolgend Fotos vom 13. Februar 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Der Wasserturm in Mannheim-Seckenheim in der Kloppenheimer Straße wird umgangssprachlich "Glatzkopp" genannt. Er ist der jüngste der heute noch vorhandenen 20 Mannheimer Wassertürme und stammt aus dem Jahr 1911. Heute befindet sich darin ein Aufzugsmuseum der Firma Lochbühler. Nachfolgend Fotos vom 13. Februar 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimFoto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 11. Februar 2017

Schlicht und schnell … mein Sonntags-Gugelhupf

Mein Sonntags-Gugelhupf_Rührkuchen mit Bourbon-Vanille und viel Butter ... Butterkuchen ... Rezept / Backrezept ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimDieser altmodische Rührkuchen wirkt in der Gugelhupf-Form am gemütlichsten. Bei mir kam eine hübsche Form aus Elsässer Keramik (Soufflenheim) mit 26 cm Durchmesser zum Einsatz. Fett als Geschmacksträger? Jawohl! Mit 300 Gramm Butter ist dieser schlichte Kuchen zwar keine schlanke, dafür aber eine unwiderstehliche Leckerei, ein richtiger Sonntagskuchen (ein anschließender Sonntagsspaziergang wird empfohlen).

Kuchenform mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben.

4 Eier, 300 Gramm Butter, 250 Gramm Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 1 Bourbon-Vanilleschote, 1 Prise Salz -> mit dem elektrischen Mixer schaumig rühren.

300 Gramm Mehl mit einem Päckchen Backpulver vermischen und nach und nach unter die Masse rühren. Soviel Milch (ein paar Esslöffel) dazugeben, dass der Teig – wie es in alten Backrezepten zu lesen ist – „schwer und breit vom Löffel fällt“.

Den Teig in die Form füllen, glattstreichen und im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ungefähr 40 Minuten backen. Zahnstocherprobe machen. Etwas abkühlen lassen und danach aus der Form stürzen. Vor dem Servieren wird der Butterkuchen mit Puderzucker bestäubt.

Der Sonntag kann kommen - guten Appetit.

Mein Sonntags-Gugelhupf_Rührkuchen mit Bourbon-Vanille und viel Butter ... Butterkuchen ... Rezept / Backrezept ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 10. Februar 2017

Der Dom zu Speyer - ein Traum aus Sandstein

Februar 2017 – Maya-Ausstellung ... Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, MannheimDas Speyerer Wetter ist am Vormittag ziemlich bescheiden: Hochnebel, grauer, trister Himmel, kühle Temperaturen. Da wir aber ohnehin in Speyer zu tun haben, beschließen wir eine Dombesichtigung mit anschließendem Frühstück im Café Schlosser. Domfotos von außen? Fehlanzeige. Mit so einem weißen Himmel sieht es einfach zu traurig aus. Ich veröffentliche heute nur eines, um zu zeigen, wo wir uns überhaupt befinden … siehe oben. Ein paar Außenaufnahmen im Detail gelingen so einigermaßen (nur der Himmel darf eben nicht mit aufs Bild). Der Kaiser- und Mariendom zu Speyer gilt als die größte romanische Kirche der Welt. Offizieller Name: Domkirche St. Maria und St. Stephan. Gelber und roter Sandstein wurde verbaut … wunderschön! Das Hauptportal ist eine wahre Pracht und muss selbstverständlich auch dieses Mal fotografiert werden. Hauptsächlich mache ich heute jedoch Innenaufnahmen: Mittelschiff, Vierung, Chor und Apsis. Die Doppelkapelle umfasst die Martins- oder Taufkapelle sowie die Katharinenkapelle mit ihren Reliquien. Etwas genauer schaue ich mir die Beichtstühle mit den kunstvollen Holzschnitzereien an. Es lohnt sich: interessante Details sind zu entdecken. – Anschließend geht es zu einem Frühstück mit Camembert-Brötchen ins Café Schlosser.

(Siehe auch: Der Dom aus verschiedenen Blickwinkeln vom September 2015 … mit blauem Himmel).

Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

 Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

 Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Februar 2017 – Kaiser- und Mariendom Speyer – romanisch … Fassade, Hauptportal, Sandstein … Innenaufnahmen Mittelschiff, Vierung, Chor, Apsis … Doppelkapelle, Martinskapelle, Taufkapelle, Katharinenkapelle (Reliquien) … Beichtstuhl, Holzschnitzereien, Details … Café Schlosser Speyer … Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Katzenfoto … leider nicht von mir !!!

Ist es Hinterhältigkeit, Futterneid, Bosheit … oder ein zärtliches Streicheln? Dieses Katzenfoto habe ich heute Morgen zufällig im Netz gefunden. Egal, welche Gefühlsregung dahintersteckt - sie wirkt irgendwie “menschlich gemein”.

Ist es Hinterhältigkeit, Futterneid, Bosheit ... oder ein zärtliches Streicheln? Dieses Katzenfoto habe ich heute Morgen zufällig im Netz gefunden. Egal, welche Gefühlsregung dahintersteckt - sie wirkt irgendwie "menschlich gemein".
Foto: Unbekannte Quelle

Donnerstag, 9. Februar 2017

Ein Abendessen, das Auge und Gaumen erfreut

Ein Abendessen, das Auge und Gaumen erfreut (zumindest MEIN Auge und MEINEN Gaumen): Knackiger Paprikasalat rot-grün. Gebratener Safranreis mit Erbsen und Meeresfrüchten.

Ein Abendessen, das Auge und Gaumen erfreut (zumindest MEIN Auge und MEINEN Gaumen): Knackiger Paprikasalat rot-grün. Gebratener Safranreis mit Erbsen und Meeresfrüchten ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Ein Abendessen, das Auge und Gaumen erfreut (zumindest MEIN Auge und MEINEN Gaumen): Knackiger Paprikasalat rot-grün. Gebratener Safranreis mit Erbsen und Meeresfrüchten ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Ein Abendessen, das Auge und Gaumen erfreut (zumindest MEIN Auge und MEINEN Gaumen): Knackiger Paprikasalat rot-grün. Gebratener Safranreis mit Erbsen und Meeresfrüchten ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Hör auf dein Murmeltier !!!

Mannheim, 9. Februar 2017. Ein prüfender Blick aus dem Fenster. Misstrauisch beäugt Dipl.-Meteorologin Karla Kunstwadl das Wetter: 2 °C, grauer Himmel, Böen … Ihr Fazit: Heute besser in der warmen Stube bleiben.

Wetter Mannheim, 9. Februar 2017 ... Meteorologin Karla Kunstwadl ... Neckarufer Seckenheim ... Kleiner Schlechtwetter-Trost: Earl Grey-Tee und Schokoplätzchen ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim Manchmal sollte man doch auf sein Murmeltier hören! Der kleine Spaziergang am Neckarufer in Mannheim-Seckenheim wird schnellstens wieder abgebrochen. Kalte Böen treiben uns die Tränen in die Augen; alles ist trist und ungemütlich.

Wetter Mannheim, 9. Februar 2017 ... Meteorologin Karla Kunstwadl ... Neckarufer Seckenheim ... Kleiner Schlechtwetter-Trost: Earl Grey-Tee und Schokoplätzchen ... Fotos: Brigitte Stolle, MannheimEin kleiner Schlechtwetter-Trost zu Hause: heißer Earl-Grey-Tee und Schokoplätzchen. Und Frau Kunstwadl sagt: “Siehste wohl”.

Wetter Mannheim, 9. Februar 2017 ... Meteorologin Karla Kunstwadl ... Neckarufer Seckenheim ... Kleiner Schlechtwetter-Trost: Earl Grey-Tee und Schokoplätzchen ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 8. Februar 2017

Wasserturm-Anlage Mannheim: Ganz viel Jugendstil

Mannheim Wahrzeichen Wasserturm Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz Amphitrite Rosengarten Christuskirche Kunsthalle Maritim-Hotel Jugendstil-Leuchten Tauben Wasserfontänen Lichterspiel Wasserspiel Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2017

Mannheim Wahrzeichen Wasserturm Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz Amphitrite Rosengarten Christuskirche Kunsthalle Maritim-Hotel Jugendstil-Leuchten Tauben Wasserfontänen Lichterspiel Wasserspiel Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2017
„Eine der schönsten Jugendstilanlagen Europas“ nennt man den Mannheimer Friedrichsplatz gerne. Hier steht das Wahrzeichen der Stadt Mannheim, der Wasserturm aus dem Jahr 1886. Das gelbe Sandsteingebäude ist 60 Meter hoch und ganz droben thront die Meeresgöttin Amphitrite. In Sichtweite: Kongresszentrum Rosengarten, Christuskirche, Kunsthalle und Maritim-Hotel. – Jetzt, Anfang Februar, liegt die Anlage still und nahezu menschenleer da; die Wasserbecken sind trocken, die Laubengänge verlassen. Lediglich die Mannheimer Tauben sind allgegenwärtig, bevorzugt sitzen sie hoch oben auf den Jugendstil-Leuchten und genießen die schöne Aussicht. – Ich freue mich schon darauf, dass es hier bald wieder grünt und blüht und die sprudelnden Fontänen mit ihren Wasser- und abendlichen Lichterspielen Touristen und Einheimische begeistern. – Aber auch der Februar ist nicht ohne fotografischen Reiz. Bewaffnet mit Fotokamera und einem Mannheimer Schokoladentaler, der den Wasserturm zeigt (zum Essen eigentlich viel zu schade), mache ich mich auf Motivsuche.

Mannheim Wahrzeichen Wasserturm Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz Amphitrite Rosengarten Christuskirche Kunsthalle Maritim-Hotel Jugendstil-Leuchten Tauben Wasserfontänen Lichterspiel Wasserspiel Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2017

Mannheim Wahrzeichen Wasserturm Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz Amphitrite Rosengarten Christuskirche Kunsthalle Maritim-Hotel Jugendstil-Leuchten Tauben Wasserfontänen Lichterspiel Wasserspiel Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2017

Mannheim Wahrzeichen Wasserturm Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz Amphitrite Rosengarten Christuskirche Kunsthalle Maritim-Hotel Jugendstil-Leuchten Tauben Wasserfontänen Lichterspiel Wasserspiel Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2017

 Mannheim Wahrzeichen Wasserturm Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz Amphitrite Rosengarten Christuskirche Kunsthalle Maritim-Hotel Jugendstil-Leuchten Tauben Wasserfontänen Lichterspiel Wasserspiel Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2017

Mannheim Wahrzeichen Wasserturm Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz Amphitrite Rosengarten Christuskirche Kunsthalle Maritim-Hotel Jugendstil-Leuchten Tauben Wasserfontänen Lichterspiel Wasserspiel Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2017

Mannheim Wahrzeichen Wasserturm Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz Amphitrite Rosengarten Christuskirche Kunsthalle Maritim-Hotel Jugendstil-Leuchten Tauben Wasserfontänen Lichterspiel Wasserspiel Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2017

Mannheim Wahrzeichen Wasserturm Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz Amphitrite Rosengarten Christuskirche Kunsthalle Maritim-Hotel Jugendstil-Leuchten Tauben Wasserfontänen Lichterspiel Wasserspiel Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2017

Mannheim Wahrzeichen Wasserturm Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz Amphitrite Rosengarten Christuskirche Kunsthalle Maritim-Hotel Jugendstil-Leuchten Tauben Wasserfontänen Lichterspiel Wasserspiel Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2017

Mannheim Wahrzeichen Wasserturm Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz Amphitrite Rosengarten Christuskirche Kunsthalle Maritim-Hotel Jugendstil-Leuchten Tauben Wasserfontänen Lichterspiel Wasserspiel Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2017

Mannheim Wahrzeichen Wasserturm Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz Amphitrite Rosengarten Christuskirche Kunsthalle Maritim-Hotel Jugendstil-Leuchten Tauben Wasserfontänen Lichterspiel Wasserspiel Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2017

 Mannheim Wahrzeichen Wasserturm Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz Amphitrite Rosengarten Christuskirche Kunsthalle Maritim-Hotel Jugendstil-Leuchten Tauben Wasserfontänen Lichterspiel Wasserspiel Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim, Februar 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Kuchen schmausen im Café Herrdegen

Ein erster zaghafter Versuch eines Eintrags nach dem gestrigen fatalen Absturz meiner Homepage. Ob er gelingt? Ich bedanke mich bei meinen Lesern für die vielen Hinweise und fürs Daumendrücken. Der Grund für das Desaster bleibt mir verschlossen. Vielen Dank für Geduld und Verständnis!

Februar 2017. Mal wieder im traditionellen Café Herrdegen in Mannheim gesessen, das seinerzeit so freundlich war, mir das hauseigene Bienenstichrezept für meinen Imkerkrimi Bienenstich zur Verfügung zu stellen (im hinteren Teil des Buches zu finden). Dieses Mal gab es jedoch Mandarinen-Käse-Kuchen und Beerentorte (nebst Nussknacker *knurps*).

Café Herrdegen Mannheim: Beerentorte Mandarinen-Käse-Kuchen ... Bienenstich ... Foto: Brigite Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 6. Februar 2017

Wildlachs von Chefköchin Karla Kunstwadl

Chefköchin Karla Kunstwadl überrascht mit Wildlachs, grünen Tagliatelle und Erbsen in Kräuter-Sahne-Sauce. Für dieses geschmacklich und farblich perfekt ausgewogene Tellergericht erhält Frau Kunstwadl von der Jury die volle Punktzahl!

Chefköchin Karla Kunstwadl überrascht mit Wildlachs, grünen Tagliatelle und Erbsen in Kräuter-Sahne-Sauce ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Chefköchin Karla Kunstwadl überrascht mit Wildlachs, grünen Tagliatelle und Erbsen in Kräuter-Sahne-Sauce ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Chefköchin Karla Kunstwadl überrascht mit Wildlachs, grünen Tagliatelle und Erbsen in Kräuter-Sahne-Sauce ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Chefköchin Karla Kunstwadl überrascht mit Wildlachs, grünen Tagliatelle und Erbsen in Kräuter-Sahne-Sauce ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 5. Februar 2017

Katzen-Siesta

Katzen Urlaubskatzen Siesta ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 4. Februar 2017

Regensamstag mit leckerem Nusskuchen in Speyer

Regensamstag, 4. Februar 2017: Technik-Museum Speyer ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimSpeyer, 4. Februar 2017. Ergiebiger Regen am Nachmittag. Auf dem Parkplatz neben dem Technikmuseum mache ich durch die regennasse Frontscheibe hindurch Fotos von einer Baumreihe, die ein bisschen wie abstrakte Gemälde ausschauen. Sogar Regenwetter bietet mitunter interessante Fotomotive … Kurz darauf sitzen wir in einem gemütlichen Wohnmobil im Warmen und Trockenen und werden zu Kaffee und selbst gebackenem “Schüttelkuchen” (Nusskuchen) eingeladen. SEHR lecker!

Regensamstag, 4. Februar 2017: Baumreihe, durch die regennasse Frontscheibe fotografiert ... Nähe Technik-Museum Speyer ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Regensamstag, 4. Februar 2017: Baumreihe, durch die regennasse Frontscheibe fotografiert ... Nähe Technik-Museum Speyer ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Regensamstag, 4. Februar 2017: Baumreihe, durch die regennasse Frontscheibe fotografiert ... Nähe Technik-Museum Speyer ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Köstlich: Margits Nusskuchen!

Regensamstag, 4. Februar 2017: Margits Nusskuchen ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Opa und ich kochen Neckarkrebs und wühlen im Müll

“Auch wenn mein Opa Urlaub hatte und nicht zur Arbeit musste, hatte er doch immer viel zu tun. Morgens schnappte er sich seinen Schubkarren, setzte mich hinein und wir waren den ganzen Tag unterwegs. Während meine Mutter in Mannheim in ihrem Büro arbeitete, vermutete sie mich im Kindergarten in Neckarhausen. Stattdessen saß ich in Opas Schubkarren, ließ mich herumfahren und mir endlose Geschichten vom Kasperkönig er­zählen, die Opa sich selbst ausgedacht hatte. Ich ging nicht gerne in den Kindergarten. Meine Oma erlaubte mir, zu Hause zu bleiben, nur durfte ich es Mama nicht erzählen. Wir fuhren zum Neckar, wo Opa Holz für den Küchenofen sammelte und in den Schubkarren legte. Wir kraxelten auf den großen Steinen herum, die bis zur Flussmitte reichten. Opa hielt mich gut fest, damit ich nicht ins Wasser stürzte und zeigte mir einen Flusskrebs. Er erzählte, dass er im Krieg Hunde und Krebse gegessen hatte. Wir taten den Neckarkrebs in eine kleine Dose und fuhren ihn mit dem Schubkarren nach Hause. Dort zeigte mir Opa, wie man Krebse kochte, indem man sie in heißes Wasser warf. Der Neckarkrebs verfärbte sich ganz rosarot. Ich wollte ihn aber nicht essen, sondern lieber Grießbrei, den Oma mir gerne kochte und mit geriebener Schokolade verfeinerte.

Als Soldat im Krieg hat Opa (Mitte) oft gefroren und Hunde und Krebse gegessen (Lappland 1944):

Buch: "Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten - Ein Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche" ... Brigitte Stolle, 2016 - Foto: Opa 1944 als Soldat in Lappland ... Geschichten, Erzählungen, Anekdoten Mannheim und Umgebung, Rhein-Neckar-Kreis, Kurpfalz ... 1960er-JahreGanz oft fuhren wir mit dem Schubkarren auch in die andere Richtung, wo mitten im Feld das Kiesloch lag, eine Mülldeponie, wo altes Zeug abgeladen wurde, das die Leute nicht mehr haben wollten. Mein Opa hatte das Schusterhandwerk gelernt und konnte aus kaputten Schuhen wunder­bare neue Schuhe machen. In seiner Holzkiste in der kleinen Küche gab es Schustermesser, Hämmer, Zangen, Lederscheren und Leisten. Opa erzählte, dass er als Soldat im Krieg sehr gefroren hätte und dankbar für feste Schuhe und warme Pullover gewesen wäre. Aber hier, in Neckar­hausen, würden die Leute ihre guten Sachen einfach ins Kiesloch werfen. Opa stellte seinen Schubkarren an den Rand der Abfallgrube, nahm mich auf seinen Arm und stieg vorsichtig mit mir hin­unter. Dort setzte er mich mitten im Müll auf den Boden und wir begannen mit unserer Suche. Ich fand Puppen ohne Köpfe und ohne Arme und Beine und Bälle ohne Luft. Opa fand Holzteile, kaputte Schuhe, Hosen mit Löchern und fleckige, schmutzige Hemden. Wenn man diese Hose nähe, könne man sie noch gut gebrauchen, meinte Opa. Denn nähen konnte er auch. Und wenn man jenen Pull­over wasche, wäre er wieder wie neu. Opa war ein leidenschaftlicher Sammler. Wir brachten von unseren Kiesloch-Touren wahre Schätze mit nach Hause. Oma schlug die Hände über dem Kopf zusammen und passte uns schon an der Wohnungstür ab. „Das Kind hat schon genug Spielsachen“, sagte sie und wir mussten jedes einzelne Teil vorzeigen und Oma entschied, ob wir damit in die Wohnung hineindurften. Opa setzte sich auf seine Holztruhe und schusterte für meine Oma aus beschädigten Resten und brüchigen Teilen ein Paar Schuhe zusammen, mit dem sie in der kleinen Küche auf und ab trippelte und sich beschwerte: „Das drückt“. Opa erklärte mir, das behaupte Oma nur, um ihn zu ärgern und arbeitete unverdrossen weiter. Er hatte einen blauen Kinderpullover mit Brandlöchern gefunden. Opa wusch ihn sorgfältig, weil er stank, und flickte die Löcher an Brust und Ärmeln. Dann zog er ihn mir an und betrachtete mich zufrieden. „Na siehst du“, meinte er, „der ist doch noch gut“. Das fand Mama nicht. Mama ging nach der Arbeit gerne in der Stadt einkaufen und suchte nach Kleidern und Schuhen für sich und mich. Sie wählte sorgfältig und mit viel Geschmack Sachen aus, die sie „adrett“ nannte und gab ihr sauer verdientes Geld gerne dafür aus. Als sie mich in dem blauen Kiesloch-Pullover sah, schrie sie entsetzt auf und riss mir den Pullover vom Körper. „Meinem Kind“, sagte sie wütend zu ihrem Vater, „ziehst du keine Müll-Klamotten an!“ Sie verbot es ihm streng und „ein für alle Mal“. Ich konnte Opa ansehen, dass er sehr enttäuscht und traurig da­rüber war.

Statt in den Kindergarten, für den Mama Geld bezahlen musste, fuhren wir weiter heimlich mit dem Schubkarren zum Neckar und ins Kiesloch. Ich saß im Karren, Opa schob und erzählte wilde Geschichten vom Kasperkönig. Wir schauten nach Treibholz, nach Krebsen und Fischen. Im Kiesloch spielte ich mit den Negerkindern im Müll und Opa stellte mir eine bunt gemischte Garderobe zusammen. Es ging mir gut.

Nur am Wochenende, kurz bevor Mama und Papa mich abholten und mit nach Edingen in ihre Wohnung nahmen, wurde ich gründlich ge­waschen und in ein adrettes Kleidchen gesteckt. Beim Abschied gab Opa mir einen Kuss und flüsterte: „Bis Sonntagabend. Und nichts der Mama verraten!“

Mama und ich in „adretten“ Sommerkleidern (22. August 1960):

Buch: "Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten - Ein Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche" ... Brigitte Stolle, 2016 - Foto: Mama und ich in "adretten" Sommerkleidern ... Geschichten, Erzählungen, Anekdoten Mannheim und Umgebung, Rhein-Neckar-Kreis, Kurpfalz ... 1960er-JahreWeitere Geschichten:
Als ich politisch unkorrekt “Neger” zu einem farbigen Menschen sagte

Aus: Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten - Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche. Brigitte Stolle 2016.

Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten - Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche. Brigitte Stolle 2016 ... Krippespiel - Kindergarten - Maria und Josef - Herbergssuche - Weihnachtsgeschichte
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Freitag, 3. Februar 2017

Ein Schachbrett erwischt

Winter- und Schlechtwetter-Zeiten sind perfekt dafür geeignet, in älteren Fotoarchiven zu stöbern, noch unbearbeitete Bilder hervorzukramen, Pflanzen und Tiere zu bestimmen. Auch dieser Schmetterling bzw. Falter hatte mir lange seinen Namen vorenthalten. Fotografiert habe ich ihn an einem heißen Junitag in Südfrankreich, ganz genau bei der „Table d’orientation“ in Le Racou (zwischen Argelès-sur-Mer und Collioure) im Département Pyrénées-Orientales. Der Fundort selbst liefert schon eine recht gute Bestimmungshilfe. Anhand von Büchern und Lepiforen konnte ich ihn als Schachbrett-Falter ausmachen, kurz „Schachbrett“ genannt. Dieser Vertreter der Edelfalter ist in Spanien, Südfrankreich und Italien recht häufig zu sehen. Das Schachbrett ist eine weitverbreitete Art mit verschiedenen Formabweichungen. Da die weiblichen Tiere farblich etwas gelblicher geraten sind, sagt man zu ihnen statt Schachbrett auch „Damebrett“. Geht man noch tiefer ins Detail, könnte es sich bei meinem Fund eventuell um ein „Westliches Schachbrett“ (Melanargia occitancia) handeln. Aber ich bin keine Fachfrau und kann natürlich nur Vermutungen anstellen. Man sieht die Schachbrettfalter häufig auf Flockenblumen oder – wie hier – auf Kratzdisteln.

Westliches Schachbrett“ (Melanargia occitancia) ... Schmetterling, Falter ... Südfrankreich Département Pyrénées-Orientales ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimFoto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 2. Februar 2017

Der arme Poet und die arme Pötin

Camera obscura. Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich in Mülheim an der Ruhr das Museum zur Vorgeschichte des Films mit weit über tausend Exponaten besucht habe. Untergebracht ist es im Broicher Wasserturm. In der ehemaligen Wasserkuppel wurde die weltgrößte begehbare Camera obscura installiert. Allein schon dieser Anblick ist ein Erlebnis.

Camera obscura ... Museum zur Vorgeschichte des Films ... Mülheim an der Ruhr ... Sonderausstellung 2011: "Mit den Augen der Alten Meister" ... Fotografisch inszenierte Gemälde, Kunst und Fotografie ... Foto Museuminnenraum: Brigitte Stolle, MannheimBei meinem Besuch im Jahr 2011 gab es zudem eine interessante Sonderausstellung zu sehen. Titel: „Mit den Augen der Alten Meister“. Im aktuellen „Sonderausstellungen-Poster“ des Museums erinnert das Bild „Goethe in der Campagna“ von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (dritte Reihe, zweite Spalte) an die damals gezeigten Fotografien. Thema waren fotografisch inszenierte Gemälde. Kunsthistorische Vorlagen alter Meister sollten mit der Kamera neu interpretiert und zu Fotos arrangiert werden, die in die heutige Zeit passen. Eine mehr als interessante Aufgabenstellung, die von angehenden Fotografen eines Essener Berufskollegs mit Bravour und Liebe zum Detail gemeistert wurde. Ich erinnere mich noch gut an eine gelungene Mona Lisa-Umsetzung.

Camera obscura ... Museum zur Vorgeschichte des Films ... Mülheim an der Ruhr ... Sonderausstellung 2011: "Mit den Augen der Alten Meister" ... Fotografisch inszenierte Gemälde, Kunst und Fotografie ... Foto Museuminnenraum: Brigitte Stolle, MannheimDas Tolle an so einer Ausstellung ist, dass sie sofort die eigene Phantasie ankurbelt. Welche kunsthistorische Vorlage könnte man mit gegebenen Mitteln fotografisch neu interpretieren? Sollte man vielleicht erst einmal mit einem Stillleben von Äpfeln und Orangen oder mit einem Sonnenblumenstrauß à la Vincent van Gogh anfangen?

Carl Spitzweg "Der arme Poet" ... Kunsthistorische Vorlage mit der Kamera neu interpretiert und zu einem Fotos arrangiert.Ein eigenes Beispiel zum Thema ist die Umsetzung von Carl Spitzwegs „Der arme Poet“, das man in der Alten Pinakotek in München bewundern kann. Die Idee reifte in einem Ferienhaus am Chiemsee heran, das freilich besser ausgestattet war als die ärmliche Stube des Dichters. Was macht der Poet mit seiner rechten Hand? Die Meinungen gehen auseinander. Zerdrückt er einen Floh? Skandiert er einen Vers? Ich habe mich bei der Nachstellung an die zweite Version gehalten (einfach romantischer), Floh und Schlafmütze weggelassen. Das Foto wurde geschlechtsumwandlerisch „Die arme Pötin“ getauft :-)

Brigitte Stolle, die arme Pötin:

Frei nach Carl Spitzwegs "Der arme Poet" ... Fotografisch inszeniertes Gemälde: Brigitte Stolle, "Die arme Pötin" ... Foto: Harold Eisele, Mannheim
Foto: HE

Mittwoch, 1. Februar 2017

Prähistorische Pfahlbauten am Bodensee

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee ... rekonstruierte Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit ... prähistorischen Pfahlbauten ... Weltkulturerbe ... Zeitreise ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, MannheimWetter Mannheim am 1. Februar 2017. Es ist grau und trüb und sieht nach Regen aus. Da bleibt man besser daheim und macht ein paar Dinge, die man schon längst einmal tun wollte, zum Beispiel alte Urlaubsfotos aufarbeiten und zu Collagen zusammenbasteln. Hier einige schon etwas ältere Bilder vom Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee, das rekonstruierte Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit zeigt. Im Jahr 2011 wurden die prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen als Weltkulturerbe anerkannt. Das Museum bietet Flyer zur Zeitreise in 15 Sprachen an … aber welche meiner Collagen-Basteleien ist denn nun die schönste? Ich kann mich nicht entscheiden.

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee ... rekonstruierte Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit ... prähistorischen Pfahlbauten ... Weltkulturerbe ... Zeitreise ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee ... rekonstruierte Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit ... prähistorischen Pfahlbauten ... Weltkulturerbe ... Zeitreise ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee ... rekonstruierte Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit ... prähistorischen Pfahlbauten ... Weltkulturerbe ... Zeitreise ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee ... rekonstruierte Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit ... prähistorischen Pfahlbauten ... Weltkulturerbe ... Zeitreise ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee ... rekonstruierte Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit ... prähistorischen Pfahlbauten ... Weltkulturerbe ... Zeitreise ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 31. Januar 2017

Karla Kunstwadl wünscht eine gute Nacht !

Schlafenszeit - Karla Kunstwadl wünscht eine gute Nacht !

Schlafenszeit - Karla Kunstwadl wünscht eine gute Nacht ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Chefköchin Karla Kunstwadl empfiehlt …

Chefköchin Karla Kunstwadl kocht ein farbenfrohes 3-Gang-Menü: Antipasti aus gebratener Paprika und Auberginenscheiben - Garnelenspießchen mit Algensalat - Ziegenkäse und Karambola. Guten Appetit.

Chefköchin Karla Kunstwadl kocht ein farbenfrohes 3-Gang-Menü: Antipasti aus gebratener Paprika und Auberginenscheiben - Garnelenspießchen mit Algensalat - Ziegenkäse und Karambola. Guten Appetit ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Chefköchin Karla Kunstwadl kocht ein farbenfrohes 3-Gang-Menü: Antipasti aus gebratener Paprika und Auberginenscheiben - Garnelenspießchen mit Algensalat - Ziegenkäse und Karambola. Guten Appetit ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Chefköchin Karla Kunstwadl kocht ein farbenfrohes 3-Gang-Menü: Antipasti aus gebratener Paprika und Auberginenscheiben - Garnelenspießchen mit Algensalat - Ziegenkäse und Karambola. Guten Appetit ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Chefköchin Karla Kunstwadl kocht ein farbenfrohes 3-Gang-Menü: Antipasti aus gebratener Paprika und Auberginenscheiben - Garnelenspießchen mit Algensalat - Ziegenkäse und Karambola. Guten Appetit ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 30. Januar 2017

Die Katze Gringa - eine unnahbare Diva

Beim Wühlen in meinen Fotoarchiven sind mir Bilder von Gringa in die Hände gefallen. Eine Urlaubsbekanntschaft aus Lindau am Bodensee. Der argentinische Ferienwohnung-Vermieter hatte seiner Katze einen Slangbegriff für Ausländer als Namen gegeben: Gringa. Eine schöne, mollige Diva, die sich unnahbar gab, von Fremden nicht anfassen, aber stolz fotografieren ließ. Ob sie nach über 10 Jahren noch lebt?

Katze Katzenbekanntschaft: Gringa aus Lindau am Bodensee ... 2006 ... Foto(s): Brigitte Stolle, Mannheim

Katze Katzenbekanntschaft: Gringa aus Lindau am Bodensee ... 2006 ... Foto(s): Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 28. Januar 2017

Aus südlichen Küchen: Dorade …

Sehnsucht nach südlichen Küchen: Eine Dorade, wie ich sie schon in der Provence gegessen habe: Dorade provençale au four … Zum Fisch gibt es viel Gemüse, hier: Ratatouille, Stangensellerie, gebratenen Fenchel, Champignons à la crème.


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 27. Januar 2017

Überbackene Muschelschalen

Miesmuscheln, Garnelen, Erbsen, Kräuter mit Crème fraîche in Jakobsmuschelschalen überbacken … mit Champignonbaguette.

Miesmuscheln, Garnelen, Erbsen, Kräuter mit Crème fraîche in Muschelschalen überbacken ... Champignonsbaguette ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Miesmuscheln, Garnelen, Erbsen, Kräuter mit Crème fraîche in Muschelschalen überbacken ... Champignonsbaguette ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 26. Januar 2017

Mannheim: Zugefrorener Pfingstberg-Weiher

Wasserturm Mannheim-Seckenheim ... Foto: Brigitte Stolle, 26. Januar 2017Von Mannheim-Seckenheim aus sind es nur wenige Autominuten bis nach Pfingstberg. Nach den Fotos der Eisschollen auf dem Altrhein (klick HIER) interessiert es mich, wie sich der Pfingstberg-Weiher bei dieser Kälte verhält. Er ist zugefroren! Die Eisschicht scheint recht dick zu sein, weist aber hier und da ein paar Risse auf. Als Spaziergängerin macht es mich ziemlich unruhig und nervös, wenn sich trotz zahlreicher Warnhinweise einige Personen aufs Eis wagen. Eigentlich unverantwortlich. - Keine Wasservögel weit und breit. Die beiden schwarzen Schwäne, die mich aus der Ferne an echte erinnern, entpuppen sich beim Heranzoomen mit dem Teleobjektiv als Kunststoff-Gesellen. Sie machen sich auf den Fotos dennoch recht gut :-)

Mannheim-Pfingstberg, 26. Januar 2017 ... Der Pfingstberg-Weiher ist zugefroren ... Winterlandschaft, Eis und Schnee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Mannheim-Pfingstberg, 26. Januar 2017 ... Der Pfingstberg-Weiher ist zugefroren ... Winterlandschaft, Eis und Schnee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

 Mannheim-Pfingstberg, 26. Januar 2017 ... Der Pfingstberg-Weiher ist zugefroren ... Winterlandschaft, Eis und Schnee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Mannheim-Pfingstberg, 26. Januar 2017 ... Der Pfingstberg-Weiher ist zugefroren ... Winterlandschaft, Eis und Schnee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

 Mannheim-Pfingstberg, 26. Januar 2017 ... Der Pfingstberg-Weiher ist zugefroren ... Winterlandschaft, Eis und Schnee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Mannheim-Pfingstberg, 26. Januar 2017 ... Der Pfingstberg-Weiher ist zugefroren ... Winterlandschaft, Eis und Schnee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

 Mannheim-Pfingstberg, 26. Januar 2017 ... Der Pfingstberg-Weiher ist zugefroren ... Winterlandschaft, Eis und Schnee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Mannheim-Pfingstberg, 26. Januar 2017 ... Der Pfingstberg-Weiher ist zugefroren ... Winterlandschaft, Eis und Schnee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Mannheim-Pfingstberg, 26. Januar 2017 ... Der Pfingstberg-Weiher ist zugefroren ... Winterlandschaft, Eis und Schnee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Mannheim-Pfingstberg, 26. Januar 2017 ... Der Pfingstberg-Weiher ist zugefroren ... Winterlandschaft, Eis und Schnee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Mannheim-Pfingstberg, 26. Januar 2017 ... Der Pfingstberg-Weiher ist zugefroren ... Winterlandschaft, Eis und Schnee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 25. Januar 2017

Eisgang auf dem Altrhein … Mannheim, im Januar 2017

Wetter Mannheim, 25. Januar 2017. Die Wettervorhersage hat für heute “Wolken und etwas Sonne” vorhergesagt. Letzteres ist nicht eingetroffen, aber immerhin stimmen die Wolken. Bewölkter Himmel, minus 4 Grad, ein unangenehm eisiger Wind. Meine heutigen Fotos sind schwer erkämpft, denn es kostet einige Überwindung, das Auto zu verlassen und in der zugigen Kälte ohne Handschuhe zu fotografieren. Eisgang auf dem Altrhein - das gibt es nicht in jedem Winter zu sehen! Die Bilder stammen teils von der Friesenheimer Insel, teils vom Mannheimer Industriehafen (Nähe Diffené-Brücke).

1. Friesenheimer Insel:

Wetter Mannheim, Januar 2017 ... Eisgang auf dem Altrhein ... Eisschollen ... Friesenheimer Insel und Industriehafen ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Wetter Mannheim, Januar 2017 ... Eisgang auf dem Altrhein ... Eisschollen ... Friesenheimer Insel und Industriehafen ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Wetter Mannheim, Januar 2017 ... Eisgang auf dem Altrhein ... Eisschollen ... Friesenheimer Insel und Industriehafen ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim
2. Industriehafen (Diffené-Brücke):

Wetter Mannheim, Januar 2017 ... Eisgang auf dem Altrhein ... Eisschollen ... Friesenheimer Insel und Industriehafen ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

 Wetter Mannheim, Januar 2017 ... Eisgang auf dem Altrhein ... Eisschollen ... Friesenheimer Insel und Industriehafen ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Wetter Mannheim, Januar 2017 ... Eisgang auf dem Altrhein ... Eisschollen ... Friesenheimer Insel und Industriehafen ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Wetter Mannheim, Januar 2017 ... Eisgang auf dem Altrhein ... Eisschollen ... Friesenheimer Insel und Industriehafen ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Wetter Mannheim, Januar 2017 ... Eisgang auf dem Altrhein ... Eisschollen ... Friesenheimer Insel und Industriehafen ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Wetter Mannheim, Januar 2017 ... Eisgang auf dem Altrhein ... Eisschollen ... Friesenheimer Insel und Industriehafen ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 24. Januar 2017

Blätterteigtörtchen mit Vanille-Flammeri, Mangokugel und abgeflämmter Eischnee-Haube

Wenn man alle wichtigen Zutaten in die Bezeichnung meiner hier gezeigten Törtchen unterbringen will, wird die Überschrift ziemlich lang: Blätterteig-Törtchen mit Vanille-Flammeri, Mangokugel und abgeflämmter Eischnee-Haube.

Lieblingsdesserts ... Blätterteigtörtchen mit Vanille-Flammeri, Mangokugel und abgeflämmter Eischnee-Haube ... Flambiergerät, Flambierbrenner ... Idee und Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017Die Blätterteig-Törtchen-Formen sind fertig gekaufte. Man kriegt sie in französischen Supermärkten, wo sie “Tartelettes feuilletées” heißen. Prêt-à-garnir, also fertig zum Befüllen. Bestimmt kriegt man sie auch bei uns - und natürlich kann man sich auch selber Törtchenböden backen, zum Beispiel aus Mürbeteig.

Lieblingsdesserts ... Blätterteigtörtchen mit Vanille-Flammeri, Mangokugel und abgeflämmter Eischnee-Haube ... Flambiergerät, Flambierbrenner ... Idee und Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017Flammeri kennen viele als “Pudding”, beispielsweise von Dr. Ö. Selbermachen ist aber genauso einfach. Bei mir ist es heute ein Vanille-Flammeri geworden. Hier das Grundrezept:

Grundrezept: einfaches Vanille-Flammeri (Vanille-"Pudding") selbstgemachtDie Flammeri-Masse wird noch heiß in die Törtchen-Formen gegossen. Mein Grundrezept hat wunderbarerweise genau in die 9 fertig gekauften “Tartelettes feuilletées” hineingepasst. Dann muss man das Ganze abkühlen lassen und 1 bis 2 Stunden kaltstellen.

Lieblingsdesserts ... Blätterteigtörtchen mit Vanille-Flammeri, Mangokugel und abgeflämmter Eischnee-Haube ... Flambiergerät, Flambierbrenner ... Idee und Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017In der Zwischenzeit habe ich aus einer schön reifen und saftigen Mango mit dem Pariser Ausstecher Kügelchen ausgestochen und 1 Eiweiß mit etwas Zucker sehr steif geschlagen. Denn nun kam mein momentanes Lieblingsgerät zum Einsatz: der kleine Flambierbrenner; mit ihm wurde die Eischnee-Haube abgeflämmt. - Das Ergebnis meiner Küchen-Bastel-Aktion: Lecker-lecker!

Lieblingsdesserts ... Blätterteigtörtchen mit Vanille-Flammeri, Mangokugel und abgeflämmter Eischnee-Haube ... Flambiergerät, Flambierbrenner ... Idee und Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Idee und Fotos: Brigitte Stolle

Montag, 23. Januar 2017

Buchstabenrätsel und Homonym aus der “Gartenlaube” 1884

“Die Gartenlaube - Illustrirtes Familienblatt - Jahrgang 1884”

"Die Gartenlaube - Illustrirtes Familienblatt - Jahrgang 1884"2 Rätsel (Buchstabenrätsel und Homonym) zum Miträtseln. Zum Buchstaben-”Räthsel”: Es handelt sich um ein zusammengesetztes Wort. Homonym: 1 Wort - 2 Begriffe, umgangssprachlich auch als “Teekesselchen” bezeichnet. Tipp: “Es hat herrliche Werke geschaffen” … gesucht ist ein Komponist.

Rätsel ... Buchstaben-Räthsel. Homonym - aus der "Gartenlaube, Illustriertes Familienblatt", Ausgabe 1884

Buchstaben-Räthsel.

Mit e und i gehört’s zu den Metallen;
Mit a und a verachtet wird’s von Allen.
***
Homonym:

In der Einzahl gebraucht, hat es herrliche Werke geschaffen,
In der Mehrzahl zerstört’s Einigkeit, Frieden und Glück.

Gebratener Seitan, mit Sesam paniert …

Mit Sesam panierter und gebratener Seitan, Backofenkartoffeln, gegrillte Paprikaschoten und ein bunter Sprossensalat:

Mit Sesam panierter und gebratener Seitan, Backofenkartoffeln, gegrillte Paprikaschoten und ein bunter Sprossensalat ... eiweißreiches Weizenprodukt ... vegetarisch, vegan, köstlich ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Wie Tofu kommt auch Seitan ursprünglich aus Fernost. Es handelt sich bei Seitan jedoch nicht um ein Soja-, sondern um ein Weizenprodukt. Aus Weizenmehl wird Stärke und Kleie ausgewaschen. Die übriggebliebene eiweißreiche Masse wird mit Sojasauce, Ingwer und weiteren Ingredienzien zu Seitan aufbereitet. Aufgrund seiner relativ starken Verarbeitung kann man Seitan nicht unbedingt als Vollwert-Lebensmittel bezeichnen. Ab und zu sollte man sich dennoch ein Stück köstlichen Seitan gönnen. Er zeichnet sich - außer durch den hohen Eiweißanteil - durch einen herzhaft-leckeren Geschmack und eine angenehm bissfeste Konsistenz aus.

Sonntag, 22. Januar 2017

Mmmhhh, Bärli-Biber

Schweiz Appenzell Bärli-Biber Lebkuchen-Spezialität ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimDie Appenzeller Biber-Lebkuchen sind noch vom bunten Weihnachtsteller übrig geblieben. Diese Schweizer Spezialität schmeckt aber nicht nur an Weihnachten: nahezu das ganze Jahr über sind die Bärli-Biber zu haben. Das Etikett ist hübsch und bunt. Und die Marzipanfüllung: lecker! Das macht so richtig Lust auf die Schweiz. Vielleicht klappt’s ja bald mal wieder mit einem Besuch in Appenzell (Appezöll).

Schweiz Appenzell Bärli-Biber Lebkuchen-Spezialität ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 21. Januar 2017

Ananas, karamellisiert

Dessert: Ananas, karamellisiert - Haushaltsbrenner, Butangasbrenner ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017Nach dem karamellisierten Ziegenkäse (HIER) und der Crème brûlée (HIER) habe ich heute meinen kleinen Butangasbrenner an einer Scheibe Ananas ausprobiert. Es ging recht gut und ergab einen sehr angenehmen Geschmack. Die Versuchsreihe mit dem Haushaltsbrenner ist noch lange nicht abgeschlossen; der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Dessert: Ananas, karamellisiert - Haushaltsbrenner, Butangasbrenner ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Dilsberger Katzenbekanntschaften

Wie HIER angekündigt, zeige ich ein paar Bilder der Katzenbekanntschaften, die wir bei einem Spaziergang in Dilsberg geschlossen haben. Eigentlich gab es bislang noch keinen Dilsberg-Besuch ohne Katzenfoto. Nicht, dass dort so viele Katzen herumlaufen. Eigentlich sieht man auf den ersten Blick überhaupt keine. Aber man wird gesehen! Von einem sicheren Ort aus wird man erspäht, taxiert und bei Gefallen auserkoren, ein paar Streicheleinheiten zu verteilen. Und da bei diesem eiskalten Januarspaziergang außer uns sonst so gut wie keine Menschen auf den Straßen unterwegs waren, haben sich gleich drei der schmusigen Katzen auf unsere Fersen geheftet.

So fing’s an:

Dilsberg - Kleiner Odenwald - Neckartal: Katze, Katzen, Katzenbekanntschaft, Katzenfoto, Katzenbild ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Dilsberg - Kleiner Odenwald - Neckartal: Katze, Katzen, Katzenbekanntschaft, Katzenfoto, Katzenbild ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Dilsberg - Kleiner Odenwald - Neckartal: Katze, Katzen, Katzenbekanntschaft, Katzenfoto, Katzenbild ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Dilsberg - Kleiner Odenwald - Neckartal: Katze, Katzen, Katzenbekanntschaft, Katzenfoto, Katzenbild ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Dilsberg - Kleiner Odenwald - Neckartal: Katze, Katzen, Katzenbekanntschaft, Katzenfoto, Katzenbild ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Hirse … im Land der faulen Affen

Hirse, ein wichtiges Grundnahrungsmittel der Menschheitsgeschichte und eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Archäologischen Funden zufolge wurde sie bereits in der Jungsteinzeit angebaut. In Hans Sachsens fiktivem „Land der faulen Affen“ oder „Schlauraffenlandt“ (von mittelhochdeutsch sluraff = Faulenzer) muss man sich durch einen dicken Berg von „Hirßbrei“ essen. Unten ein Ausschnitt aus der mittelhochdeutschen Originalfassung.

Bei uns gab es dieser Tage mit einer bunten Hirsemasse (Kräuter, Knoblauch, Erbsen, Tomatenwürfelchen) gefüllte rote Paprikaschoten, die mit Schafskäse überbacken wurden.

 Rote Paprikaschoten mit Hirse gefüllt und mit Schafskäse überbacken ... Hans Sachs "Schlarafffenland" ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Das Schlauraffen Landt

 Ain gegent haist Schlauraffen land,
Den faulen leuten wol bekannt,
Das ligt drey meyl hinder Weyhnachten.
Und welcher darein wölle trachten,
Der muß sich grosser ding vermessn
Und durch ein Berg mit Hirßbrey essn,
Der ist wol dreyer Meylen dick …

Rote Paprikaschoten mit Hirse gefüllt und mit Schafskäse überbacken ... Hans Sachs "Schlarafffenland" ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 20. Januar 2017

Bergfeste Dilsberg … Januar 2017

Bergfeste Dilsberg im "Kleinen Odenwald" hoch über dem Neckartal ... Burgruine, Tor-Turm, Kommandantenhaus ... Impressionen im Schnee ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017Dilsberg, 20. Januar 2017. Sie liegt im “Kleinen Odenwald” hoch über dem Neckartal: die Bergfeste Dilsberg. So hoch oben ist es gleich einige Grade kälter als unten im Tal und es liegt viel mehr Schnee. Ein Spaziergang bei minus 6 Grad lässt uns ganz schön bibbern. Zum großen Teil ist der Schnee nicht weggeräumt und die Kopfsteinpflasterstraßen sind eisig und rutschig. Wir schaffen es gerade mal zur Burgruine und zum Kommandantenhaus. Zum Trost gelingen - neben den zahlreichen fotografischen Dilsberg-Impressionen - ein paar schöne Schneebilder. Am besten haben mir heute die vielen Katzenbekanntschaften gefallen. Obwohl sie selbst mehrmals auf den glatten Wegen ausrutschte, hat uns eine schwarze Katze wie eine aufmerksame Stadtführerin getreulich auf allen unseren Wegen begleitet. Ihr und ihren freundlichen Dilsberger ArtgenossInnen habe ich HIER einen eigenen Eintrag gewidmet.

Bergfeste Dilsberg im "Kleinen Odenwald" hoch über dem Neckartal ... Burgruine, Tor-Turm, Kommandantenhaus ... Impressionen im Schnee ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Bergfeste Dilsberg im "Kleinen Odenwald" hoch über dem Neckartal ... Burgruine, Tor-Turm, Kommandantenhaus ... Impressionen im Schnee ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Bergfeste Dilsberg im "Kleinen Odenwald" hoch über dem Neckartal ... Burgruine, Tor-Turm, Kommandantenhaus ... Impressionen im Schnee ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Bergfeste Dilsberg im "Kleinen Odenwald" hoch über dem Neckartal ... Burgruine, Tor-Turm, Kommandantenhaus ... Impressionen im Schnee ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Bergfeste Dilsberg im "Kleinen Odenwald" hoch über dem Neckartal ... Burgruine, Tor-Turm, Kommandantenhaus ... Impressionen im Schnee ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Bergfeste Dilsberg im "Kleinen Odenwald" hoch über dem Neckartal ... Burgruine, Tor-Turm, Kommandantenhaus ... Impressionen im Schnee ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Bergfeste Dilsberg im "Kleinen Odenwald" hoch über dem Neckartal ... Burgruine, Tor-Turm, Kommandantenhaus ... Impressionen im Schnee ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Bergfeste Dilsberg im "Kleinen Odenwald" hoch über dem Neckartal ... Burgruine, Tor-Turm, Kommandantenhaus ... Impressionen im Schnee ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Bergfeste Dilsberg im "Kleinen Odenwald" hoch über dem Neckartal ... Burgruine, Tor-Turm, Kommandantenhaus ... Impressionen im Schnee ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Bergfeste Dilsberg im "Kleinen Odenwald" hoch über dem Neckartal ... Burgruine, Tor-Turm, Kommandantenhaus ... Impressionen im Schnee ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Bergfeste Dilsberg im "Kleinen Odenwald" hoch über dem Neckartal ... Burgruine, Tor-Turm, Kommandantenhaus ... Impressionen im Schnee ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Kulinarischer Wintergenuss: Kohlrabi

Kohlräbchen - kulinarischer Wintergenuss, hier als deftiger, wärmender Auflauf mit Kartoffeln und zweierlei Käse:

Gemüseauflauf Kohlräbchen Kohlrabi vegetarisch ... Auflauf mit Kartoffeln und zweierlei Käse überbacken - Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 19. Januar 2017

Ladenburg am Neckar … Januar 2017

Ladenburg am Neckar, 19. Januar 2017. Stadtbummel bei eisiger Kälte, so dass zwischendurch ein Aufwärmen im Kaffeehaus notwendig war. Impressionen ... Wasserturm, Neckarwiese, Nasenschilder, Architektur, Lobdengau-Museum, historische Wirtshäuser, darunter die nun leider dauerhafte geschlossene "Sackpfeife" ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimLadenburg am Neckar, 19. Januar 2017. Stadtbummel bei eisiger Kälte, so dass zwischendurch ein Aufwärmen im Kaffeehaus notwendig war. Impressionen … Wasserturm, Neckarwiese, Nasenschilder, Architektur, Lobdengau-Museum, historische Wirtshäuser, darunter die nun leider dauerhafte geschlossene “Sackpfeife”. Ladenburg - immer wieder ein Erlebnis !!!

Ladenburg am Neckar, 19. Januar 2017. Stadtbummel bei eisiger Kälte, so dass zwischendurch ein Aufwärmen im Kaffeehaus notwendig war. Impressionen ... Wasserturm, Neckarwiese, Nasenschilder, Architektur, Lobdengau-Museum, historische Wirtshäuser, darunter die nun leider dauerhafte geschlossene "Sackpfeife" ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Ladenburg am Neckar, 19. Januar 2017. Stadtbummel bei eisiger Kälte, so dass zwischendurch ein Aufwärmen im Kaffeehaus notwendig war. Impressionen ... Wasserturm, Neckarwiese, Nasenschilder, Architektur, Lobdengau-Museum, historische Wirtshäuser, darunter die nun leider dauerhafte geschlossene "Sackpfeife" ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Ladenburg am Neckar, 19. Januar 2017. Stadtbummel bei eisiger Kälte, so dass zwischendurch ein Aufwärmen im Kaffeehaus notwendig war. Impressionen ... Wasserturm, Neckarwiese, Nasenschilder, Architektur, Lobdengau-Museum, historische Wirtshäuser, darunter die nun leider dauerhafte geschlossene "Sackpfeife" ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Ladenburg am Neckar, 19. Januar 2017. Stadtbummel bei eisiger Kälte, so dass zwischendurch ein Aufwärmen im Kaffeehaus notwendig war. Impressionen ... Wasserturm, Neckarwiese, Nasenschilder, Architektur, Lobdengau-Museum, historische Wirtshäuser, darunter die nun leider dauerhafte geschlossene "Sackpfeife" ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Ladenburg am Neckar, 19. Januar 2017. Stadtbummel bei eisiger Kälte, so dass zwischendurch ein Aufwärmen im Kaffeehaus notwendig war. Impressionen ... Wasserturm, Neckarwiese, Nasenschilder, Architektur, Lobdengau-Museum, historische Wirtshäuser, darunter die nun leider dauerhafte geschlossene "Sackpfeife" ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Ladenburg am Neckar, 19. Januar 2017. Stadtbummel bei eisiger Kälte, so dass zwischendurch ein Aufwärmen im Kaffeehaus notwendig war. Impressionen ... Wasserturm, Neckarwiese, Nasenschilder, Architektur, Lobdengau-Museum, historische Wirtshäuser, darunter die nun leider dauerhafte geschlossene "Sackpfeife" ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Ladenburg am Neckar, 19. Januar 2017. Stadtbummel bei eisiger Kälte, so dass zwischendurch ein Aufwärmen im Kaffeehaus notwendig war. Impressionen ... Wasserturm, Neckarwiese, Nasenschilder, Architektur, Lobdengau-Museum, historische Wirtshäuser, darunter die nun leider dauerhafte geschlossene "Sackpfeife" ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Ladenburg am Neckar, 19. Januar 2017. Stadtbummel bei eisiger Kälte, so dass zwischendurch ein Aufwärmen im Kaffeehaus notwendig war. Impressionen ... Wasserturm, Neckarwiese, Nasenschilder, Architektur, Lobdengau-Museum, historische Wirtshäuser, darunter die nun leider dauerhafte geschlossene "Sackpfeife" ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Ladenburg am Neckar, 19. Januar 2017. Stadtbummel bei eisiger Kälte, so dass zwischendurch ein Aufwärmen im Kaffeehaus notwendig war. Impressionen ... Wasserturm, Neckarwiese, Nasenschilder, Architektur, Lobdengau-Museum, historische Wirtshäuser, darunter die nun leider dauerhafte geschlossene "Sackpfeife" ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim  
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 18. Januar 2017

Karamellisierter Ziegenkäse … Chèvre brûlé

Flambiergerät / Butangasbrenner ...  Chèvre brûlé ... Karamellisierter, flambierter Ziegenkäse - Knusperkruste, Röstaroma, Käsedessert ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim 2017Es hat richtig Spaß gemacht, mit dem kleinen Flambiergerät / Butangasbrenner / Flammenwerfer … oder wie man das Ding sonst nennen mag, eine Crème brûlée herzustellen. Doch ist das alles? Was kann man sonst noch damit anfangen? Es wäre doch schade, wenn es nicht noch viele andere Einsatzgebiete geben würde. Mein nächstes Experiment hieß deshalb: Chèvre brûlé. Die Vorgehensweise ist ähnlich: Kleine Ziegenkäse werden mit Zucker bestreut und abgeflämmt. Eine herrliche Knusperkruste und köstliche Röstaromen sind das Ergebnis. Durch das Karamellisieren wird der Zucker fast zum “Gewürz”, die reine Süße tritt in den Hintergrund - ein leckeres Käsedessert.

Flambiergerät / Butangasbrenner ...  Chèvre brûlé ... Karamellisierter, flambierter Ziegenkäse - Knusperkruste, Röstaroma, Käsedessert ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Flambiergerät / Butangasbrenner ...  Chèvre brûlé ... Karamellisierter, flambierter Ziegenkäse - Knusperkruste, Röstaroma, Käsedessert ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Flambiergerät / Butangasbrenner ...  Chèvre brûlé ... Karamellisierter, flambierter Ziegenkäse - Knusperkruste, Röstaroma, Käsedessert ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Flambiergerät / Butangasbrenner ...  Chèvre brûlé ... Karamellisierter, flambierter Ziegenkäse - Knusperkruste, Röstaroma, Käsedessert ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Siehe auch: Crème brûlée

 Flambiergerät / Butangasbrenner ...  Chèvre brûlé ... Karamellisierter, flambierter Ziegenkäse - Knusperkruste, Röstaroma, Käsedessert ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 17. Januar 2017

Backofen-Sardinen, mediterran verknofelt

Die knusprigen Sardinen wurden hier mit einer Petersilien-Knoblauch-Kruste überbacken; man kann sie mit Stumpf und Stiel aus der Hand essen *knurps*. Dazu: Kartoffel- und Selleriewürfelchen, mit Olivenöl, Knoblauch und Kräutern in der Pfanne gebraten. Das Ganze auf unseren Mitbringsel-Tellern aus Südfrankreich angerichtet. Schmeckt nach Meer!

Die knusprigen Sardinen wurden hier mit einer Petersilien-Knoblauch-Kruste überbacken; man kann sie mit Stumpf und Stiel aus der Hand essen *knurps*. Dazu: Kartoffel- und Selleriewürfelchen, mit Olivenöl, Knoblauch und Kräutern in der Pfanne gebraten. Das Ganze auf unseren Mitbringsel-Tellern aus Südfrankreich angerichtet. Schmeckt nach Meer! ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Die knusprigen Sardinen wurden hier mit einer Petersilien-Knoblauch-Kruste überbacken; man kann sie mit Stumpf und Stiel aus der Hand essen *knurps*. Dazu: Kartoffel- und Selleriewürfelchen, mit Olivenöl, Knoblauch und Kräutern in der Pfanne gebraten. Das Ganze auf unseren Mitbringsel-Tellern aus Südfrankreich angerichtet. Schmeckt nach Meer! ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Die knusprigen Sardinen wurden hier mit einer Petersilien-Knoblauch-Kruste überbacken; man kann sie mit Stumpf und Stiel aus der Hand essen *knurps*. Dazu: Kartoffel- und Selleriewürfelchen, mit Olivenöl, Knoblauch und Kräutern in der Pfanne gebraten. Das Ganze auf unseren Mitbringsel-Tellern aus Südfrankreich angerichtet. Schmeckt nach Meer! ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Die knusprigen Sardinen wurden hier mit einer Petersilien-Knoblauch-Kruste überbacken; man kann sie mit Stumpf und Stiel aus der Hand essen *knurps*. Dazu: Kartoffel- und Selleriewürfelchen, mit Olivenöl, Knoblauch und Kräutern in der Pfanne gebraten. Das Ganze auf unseren Mitbringsel-Tellern aus Südfrankreich angerichtet. Schmeckt nach Meer! ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Die knusprigen Sardinen wurden hier mit einer Petersilien-Knoblauch-Kruste überbacken; man kann sie mit Stumpf und Stiel aus der Hand essen *knurps*. Dazu: Kartoffel- und Selleriewürfelchen, mit Olivenöl, Knoblauch und Kräutern in der Pfanne gebraten. Das Ganze auf unseren Mitbringsel-Tellern aus Südfrankreich angerichtet. Schmeckt nach Meer! ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 16. Januar 2017

MA-Lindenhof … Verschneiter Januar-Spaziergang am Rhein

Wetter Mannheim am 16. Januar 2017: blauer Himmel, Sonnenschein, minus 2 Grad. Der Waldpark (MA-Lindenhof) ist leicht verschneit. Spaziergang am Stephanienufer mit Blick auf Rhein und Konrad-Adenauer-Brücke nach Ludwigshafen. Das Foto einer Rabenkrähe mutet wie ein "Scherenschnitt" an ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimWetter Mannheim am 16. Januar 2017: blauer Himmel, Sonnenschein, minus 2 Grad. Der Waldpark (MA-Lindenhof) ist leicht verschneit. Spaziergang am Stephanienufer mit Blick auf Rhein und Konrad-Adenauer-Brücke nach Ludwigshafen. Das Foto einer Rabenkrähe mutet wie ein “Scherenschnitt” an.

Wetter Mannheim am 16. Januar 2017: blauer Himmel, Sonnenschein, minus 2 Grad. Der Waldpark (MA-Lindenhof) ist leicht verschneit. Spaziergang am Stephanienufer mit Blick auf Rhein und Konrad-Adenauer-Brücke nach Ludwigshafen. Das Foto einer Rabenkrähe mutet wie ein "Scherenschnitt" an ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Wetter Mannheim am 16. Januar 2017: blauer Himmel, Sonnenschein, minus 2 Grad. Der Waldpark (MA-Lindenhof) ist leicht verschneit. Spaziergang am Stephanienufer mit Blick auf Rhein und Konrad-Adenauer-Brücke nach Ludwigshafen. Das Foto einer Rabenkrähe mutet wie ein "Scherenschnitt" an ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Wetter Mannheim am 16. Januar 2017: blauer Himmel, Sonnenschein, minus 2 Grad. Der Waldpark (MA-Lindenhof) ist leicht verschneit. Spaziergang am Stephanienufer mit Blick auf Rhein und Konrad-Adenauer-Brücke nach Ludwigshafen. Das Foto einer Rabenkrähe mutet wie ein "Scherenschnitt" an ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Wetter Mannheim am 16. Januar 2017: blauer Himmel, Sonnenschein, minus 2 Grad. Der Waldpark (MA-Lindenhof) ist leicht verschneit. Spaziergang am Stephanienufer mit Blick auf Rhein und Konrad-Adenauer-Brücke nach Ludwigshafen. Das Foto einer Rabenkrähe mutet wie ein "Scherenschnitt" an ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
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Sonntag, 15. Januar 2017

Pak Choi, eine eher dezent schmeckende Kohlart

Pak Choi Choy - Asiatischer Senfkohl ... Roh mit Kräuterdip ... Gebratene Nudeln, Pak Choi, Pilze, Ingwer, Meeresfrüchte ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017Im Gemüseladen konnte ich knackig frischen Pak Choi ergattern. Pak Choi, ein Verwandter des Chinakohls, schmeckt deutlich milder als unsere heimischen Kohlarten. Das Gemüse kommt aus Asien und heißt auf Deutsch Senfkohl. Sowohl Stiele als auch Blätter schmecken roh oder gegart und sind, auch aufgrund ihrer geschmacklichen Neutralität, kulinarisch vielseitig einsetzbar. Hier zum Beispiel als Vorspeise zu einem Kräuterquark-Dip und - leicht asiatisch angehaucht - mit gebratenen Nudeln, Gemüsen, Pilzen, Ingwer und Meeresfrüchten. Beim Garen in der Pfanne oder im Wok ist zu beachten, dass man zuerst die klein geschnittenen Stiele brät; die zerkleinerten Blätter kommen erst kurz vor Schluss dazu.

Pak Choi Choy - Asiatischer Senfkohl ... Roh mit Kräuterdip ... Gebratene Nudeln, Pak Choi, Pilze, Ingwer, Meeresfrüchte ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Pak Choi Choy - Asiatischer Senfkohl ... Roh mit Kräuterdip ... Gebratene Nudeln, Pak Choi, Pilze, Ingwer, Meeresfrüchte ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Pak Choi Choy - Asiatischer Senfkohl ... Roh mit Kräuterdip ... Gebratene Nudeln, Pak Choi, Pilze, Ingwer, Meeresfrüchte ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Pak Choi Choy - Asiatischer Senfkohl ... Roh mit Kräuterdip ... Gebratene Nudeln, Pak Choi, Pilze, Ingwer, Meeresfrüchte ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 14. Januar 2017

Neuer Wohnraum für Putzingen

In einer attraktiven, aufstrebenden Kleinstadt wie Putzingen sind Wohnungen sehr begehrt. Kaum hat sich die Aufregung um den umstrittenen Neubau im Ortszentrum ein wenig gelegt (wir berichteten HIER), wird schon wieder neuer Wohnraum benötigt. Ein Fall für den Bastelwastel. Mit einigen Kunststoffteilen, aber hauptsächlich aus Pappe, Papier, Wasserfarben und Klebstoff entsteht für die Eisenbahnanlage in kurzer Zeit ein Gebäude im Maßstab H0, das sich perfekt ins Putzinger Stadtbild einfügt. Sind sie nicht putzig, die Dachziegel aus roten Konfetti, die aus bemaltem Papier ausgestanzt wurden?

DIY Haus für die Eisenbahnanlage Maßstab H0 basteln ... Putzingen 2017 ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

DIY Haus für die Eisenbahnanlage Maßstab H0 basteln ... Putzingen 2017 ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

DIY Haus für die Eisenbahnanlage Maßstab H0 basteln ... Putzingen 2017 ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Stangensellerie (Céleri en branche): frisch, knackig, saftig

Knollen- oder Stangensellerie … ich mag beide Formen sehr gerne. Früher wurden sie (wie Spargel) unter Lichtabschluss gezogen, die heutigen Sorten sind sie selbstbleichend. Sellerie zählt zur Familie der Doldenblütler und enthält, ganz besonders in der Wurzel, starke ätherische Öle, die im Stangensellerie dezenter ausgeprägt sind. Bei den Isthmischen Spielen im antiken Griechenland bestanden die Siegerkränze aus Sellerielaub, man schrieb dem gesunden Gemüse ein starkes Kraftpotenzial zu. Auf meinen Fotos: Stangensellerie (Céleri en branche), frisch, knackig und saftig. Mit nur 15 Kilokalorien pro 100 Gramm ein leichtes Zwischengericht - und dazu auch noch gesund. Dazu passt ein Kräuterquark-Dip.

Stangensellerie Célerie en branche ... mit Kräuterquark-Dip ... Fotos: Brgitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 13. Januar 2017

Silbenrätsel / Rätselgedicht CHARADE … Neckarsteinach u.a.

Eine Scharade oder Charade ist ein Silbenrätsel, bei dem das zu erratende Wort in Einzelwörter und/oder Silben zerlegt wird. Die einzelnen Wortteile werden rätselhaft, meist in Versform, umschrieben … Grau ist alle Theorie; das Prinzip ist gar nicht so einfach zu erklären. Deshalb nachfolgend ein schönes Beispiel aus Neckarsteinach. Hier hat der Heimat- und Kulturverein direkt am Neckarufer einen Sandsteinfindling mit einer Charade des Lyrikers Nikolaus Lenau aufstellen lassen.

Neckarsteinach, Neckarufer ... Charade / Scharade von Nikolaus Lenau ... Silbenrätsel ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim - Texte: Die Gartenlaube, 1884Neckarsteinach, Neckarufer ... Charade / Scharade von Nikolaus Lenau ... Silbenrätsel ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim - Texte: Die Gartenlaube, 1884
Die ersten Silben nennen Dir den Fluss,

nach dessen schönem Strande
aus fernem, fernem Lande
ertönen wird mein sehnsuchtsvoller Gruß.

(Neckar)

Die dritte bildet Dir Dein Haus im Leben
und wird, bist du geschieden
zum ewig stillen Frieden,
auf Deinem Hügel ehrend sich erheben.

(Stein)

Der Hauch der letzten ist dem Herzen eigen,
wenn ihm das Wort gebricht,
doch tief die Liebe spricht
in ihrer Sehnsucht selig bangem Schweigen.

(ach)

Das Ganze zeigt ehrwürdiges Gemäuer
vier alternder Ruinen
mit schwesterlichen Mienen,
die meiner Seele als Erinnrung teuer.

(Neckarsteinach)

Nikolaus Lenau, 1832

Neckarsteinach, Neckarufer ... Charade / Scharade von Nikolaus Lenau ... Silbenrätsel ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim - Texte: Die Gartenlaube, 1884Foto (s): Brigitte Stolle

Eine Charade ist recht einfach zu lösen, wenn man so einen guten Anhaltspunkt wie den Sandsteinfindling in der hessischen Vierburgenstadt Neckarsteinach am Ufer des Neckars vor Augen hat. Schwieriger wird’s, wenn man “ins Blaue” hineinraten muss.

Im Jahressammelband 1884 der “Gartenlaube” (Illustriertes Familienblatt) habe ich einige Charaden, die seinerzeit sehr in Mode waren, gefunden und eingescannt, die schon schwieriger zu knacken sind (deshalb habe ich das Lösungswort gleich dazugeschrieben):

Neckarsteinach, Neckarufer ... Charade / Scharade von Nikolaus Lenau ... Silbenrätsel ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim - Texte: Die Gartenlaube, 1884
Der Sonne Pracht, des Himmels Blau,
des Waldes Grün, der Lerche Lieder,
Des Mondes Glanz, der Blüthen Thau
sind uns die Erste (gemeint ist: Silbe) immer wieder.
In jeder Zweiten schmücken sie
Mit holdem Zauber uns’re Erde;
Und jedes Herz entzücken sie,
Seitdem der Schöpfer sprach sein “Werde!”.
Und wenn die Zweite ist geschieden,
Erscheint die Zweite auf der Stelle.
Wir wünschen Segen, Glück und Frieden
Zum Ganzen an der Zweiten Schwelle.

Ganz schön kniffelig, finde ich. Gesucht ist “Neujahr“.

Neckarsteinach, Neckarufer ... Charade / Scharade von Nikolaus Lenau ... Silbenrätsel ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim - Texte: Die Gartenlaube, 1884
Zum Ersten gelangst du, werth befunden,

Im Dienste des Königs und Staates,
Mein Zweites bewährt sich in Stunden
Der Noth und des ernstlichen Rathes.
Als Herrscher und kleiner Thyrann
Zeigt oft sich mein Ganzes Dir an.

(Das gesuchte Wort ist “Amtmann“)

Und hier noch eine Charade zum Selberrätseln:

Mein Erstes ist nicht wenig,
Mein Zweites ist nicht schwer,
Mein Ganzes lässt dich hoffen,
doch hoffe nicht zu sehr.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Die Köchin - andere Zeiten, andere Küchen ?

Unlängst fiel mir, wie ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten, mein altes Berichtsheft wieder in die Hände. In den 1980er-Jahren (gefühlt wie in einem vorigen Leben) absolvierte ich aus mir heute unbekannten Gründen eine Ausbildung zur Köchin. Pflicht jedes Auszubildenden war das Führen eines Berichtsheftes; wöchentlich mussten hier alle vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten, aber auch Alltägliches wie Putzen und Spülen genauestens dokumentiert werden. Dieser “Ausbildungsnachweis” war unabdingbare Voraussetzung zur Prüfungszulassung. Wahrscheinlich ist das heute nicht viel anders. Illustrationen wurden nicht verlangt - und außer mir fertigte auch keiner der Kollegen solche an. Die kleinen Bildchen halfen mir Faulpelz jedoch dabei, weniger Text schreiben zu müssen. Zu den Zeichnungen ist zu sagen, dass die einfachen und kindlichen von mir selbst stammen, die ausgefeilten und realitätsnahen jedoch von meinem Mann geliefert wurden, der mich schon damals mit seinen Minaturen und kleinen Kunstwerken erfreute. Hier ein paar Auszüge aus meinem alten Berichtsheft:

Berichtsheft_Ausbildungsnachweis_Ausbildung Köchin_1980er-Jahre_Rezepte und Illustrationen_Pâtissier_Saucier_Gardemanger_Entremetier ... Roman: Die Köchin - eine Groteske ... Brigitte Stolle, Mannheim

Berichtsheft_Ausbildungsnachweis_Ausbildung Köchin_1980er-Jahre_Rezepte und Illustrationen_Pâtissier_Saucier_Gardemanger_Entremetier ... Roman: Die Köchin - eine Groteske ... Brigitte Stolle, Mannheim

Berichtsheft_Ausbildungsnachweis_Ausbildung Köchin_1980er-Jahre_Rezepte und Illustrationen_Pâtissier_Saucier_Gardemanger_Entremetier ... Roman: Die Köchin - eine Groteske ... Brigitte Stolle, Mannheim

Berichtsheft_Ausbildungsnachweis_Ausbildung Köchin_1980er-Jahre_Rezepte und Illustrationen_Pâtissier_Saucier_Gardemanger_Entremetier ... Roman: Die Köchin - eine Groteske ... Brigitte Stolle, Mannheim

Berichtsheft_Ausbildungsnachweis_Ausbildung Köchin_1980er-Jahre_Rezepte und Illustrationen_Pâtissier_Saucier_Gardemanger_Entremetier ... Roman: Die Köchin - eine Groteske ... Brigitte Stolle, Mannheim
66 kecke Köchinnen-Limericks: Klick

Berichtsheft_Ausbildungsnachweis_Ausbildung Köchin_1980er-Jahre_Rezepte und Illustrationen_Pâtissier_Saucier_Gardemanger_Entremetier ... Roman: Die Köchin - eine Groteske ... Brigitte Stolle, Mannheim

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Berichtsheft_Ausbildungsnachweis_Ausbildung Köchin_1980er-Jahre_Rezepte und Illustrationen_Pâtissier_Saucier_Gardemanger_Entremetier ... Roman: Die Köchin - eine Groteske ... Brigitte Stolle, MannheimDiese Zeit samt ihrer mehr oder weniger appetitlichen Erlebnisse wurde von mir übrigens auch literarisch verarbeitet: Die Köchin - eine Groteske, Edition Thaleia, St. Ingbert 2004.

Covertext: Eine schlecht gelaunte Köchin in den besten Jahren plaudert bei zwei Flaschen Wein aus dem Nähkästchen. Dabei werden Einblicke hinter die Kulissen der gehobenen Gastronomieküche geboten. Von A – wie lebend gehäuteter Aal – bis Z – wie Gerichte für Zahnlose: jedes Schleckermaul darf sich angesprochen fühlen! Absurde Einfälle, aufdringliche Spitzfindigkeiten und boshafte Seitenhiebe gegen alles und jeden steigern sich proportional zur konsumierten Weinmenge, wobei insbesondere aus der Abneigung gegen gewisse männliche Hobbyköche wenig Hehl gemacht wird. Die Leserschaft erfährt, wie Hummer um die Ecke gebracht werden, alte Mousse au chocolat pfiffig entsorgt und die ewig betrunkene Gästeplage veralbert wird, welche Rolle die französische Sprache und der Alkohol in der Profiküche spielen; unappetitliche Einzelheiten über Wurstwaren und Kakerlaken runden diese wundervolle Groteske liebevoll ab. — Bon appétit!