Dienstag, 12. Dezember 2017

Etwas an der Backe haben

Im Mai/Juni 1987 war ich das erste und einzige Mal auf Korsika. Diese drei Wochen waren wunderschön, wir haben die gesamte Insel umrundet und jede Menge gesehen. Ein zweites Mal Korsika haben wir leider nicht mehr geschafft. Umso größer die Freude, wenn mal ein Dokumentarfilm im Fernsehen gezeigt wird. “Unbekanntes Korsika” zeigt vor allem viel wilde Natur. Der Zuschauer wird Zeuge, wie eine ungiftige “Gelbgrüne Zornnatter” eingefangen, gewogen und vermessen wird. Das gefällt der Natter allerdings überhaupt nicht. Kaum hat der Forscher den Kopf des Tieres losgelassen, macht die Zornnatter ihrem Namen alle Ehre, schießt auf den Biologen los und verbeißt sich in dessen linke Backe. Fast hätte ich vor Schreck und Überraschung aufgeschrien, aber der Herr in Grün hat die Ruhe weg, er werkelt ruhig und gelassen weiter, bis die Natter schließlich die Lust verliert und sich auf den Boden fallen lässt.

Gelbgrüne Zornnatter ... Doku "Unbekanntes Korsika" ... Foto vom Bildschirm: Brigitte Stolle

Gelbgrüne Zornnatter ... Doku "Unbekanntes Korsika" ... Foto vom Bildschirm: Brigitte Stolle

Gelbgrüne Zornnatter ... Doku "Unbekanntes Korsika" ... Foto vom Bildschirm: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 11. Dezember 2017

Sahnepilze

Butter in der Pfanne zergehen lassen, 1 Sträußchen feingewiegter Petersilie darin zart andünsten. Dazu kommen die geputzen und nicht zu klein geschnittenen Pilze. Hier: Champignons, Austernpilze, getrocknete Bio-Steinpilze. Die Pilze circa 10 Minuten leise köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Sahne angießen und die Sauce etwas einreduzieren lassen. Ist die gewünschte Konsistenz der Sahnesauce erreicht, werden die Pilze mit Knödeln, Nudeln, Reis, Kartoffeln oder … oder … serviert.

Pilzpfanne mit Sahne ... Champignons, Austernpilze, Steinpilze ...  Foto: Brigitte Stolle

Pilzpfanne mit Sahne ... Champignons, Austernpilze, Steinpilze ...  Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 10. Dezember 2017

Wetter Mannheim, Dezember 2017: Schnee

Bei so einem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür - so die Redensart. Auf dem Foto links sieht es allerdings so aus, aus hätten die Hunde ihr Herrchen/Frauchen vor die Türe getrieben. Heftiges Schneetreiben und Wind in Mannheim, 3 °C. Kein Wetter für entspanntes Schlendern.

Wetter Mannheim-Seckenheim, 10. Dezember 2017: Schnee --- Fotos: Brigitte Stolle
Es hat sich eingeschneit:

Wetter Mannheim-Seckenheim, 10. Dezember 2017: Schnee --- Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

2. Advent

10. Dezember 2017 ... 2. Advent ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 8. Dezember 2017

Selleriescheiben, paniert gebraten

Das feine Gemüse SELLERIE schmeckt in Suppen und Eintöpfen, als Waldorfsalat (mit säuerlichen Äpfel und Walnüssen) oder als panierte und gebratene Selleriescheiben. Für letzteres wird der Sellerie geschält, in nicht zu dünne, ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten und in Gemüsebrühe oder gesalzenem Wasser “al dente” gegart. Die Abschnitte werden gesondert aufbewahrt, z. B. für eine Gemüsesuppe oder ein Kartoffel-Sellerie-Pürée. Nachdem die Selleriescheiben ihren Weg über die Panierstraße genommen haben (Mehl, verkleppertes, gewürztes Ei, Semmelbrösel) brät man sie von beiden Seiten goldgelb und serviert sie mit Salat oder einer Gemüsebeilage nach Wahl. Siehe auch: Sellerieschnitzel -> HIER.

Sellerie ... Panierte, gebratene Selleriescheiben ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Der Kühbrunnen im Dossenwald

Dezember-Spaziergang im Unteren Dossenwald in Mannheim. Hier befindet sich der so genannte Kühbrunnen, dessen Ursprünge weit zurückreichen.

Unterer Dossenwald Mannheim ... Kühbrunnen, Kühbrunnen ... Brigitte Stolle, Mannheim 2017Was steht auf der Informationstafel zu lesen? - “Kühbrunnen, auch Viehbrunnen, Ziehbrunnen und Hirtenbrunnen genannt. 1682 wollten sich Glaubensflüchtlinge, Bauern und Handwerker aus der Gegend von Sedan am Hirtenbrunnen südöstlich von Seckenheim niederlassen. Diese Hugenotten, auch Refugies oder Welsche genannt, schlugen die schönsten Eichen, bauten hier Holzhütten, machten Land urbar und stritten mit den Seckenheimern um das Gelände und deren Viehbrunnen. König Karl ließ den Flüchtlingen ödes Land zwischen Seckenheim und Edingen zuweisen. Es lag ostwärts des Siegeskreuzes der Schlacht von Seckenheim. So entstand Friedrichsfeld. In der Schlacht von Seckenheim schlug Kurfürst Friedrich von der Pfalz 1462 siegreich Graf Ulrich von Württemberg, Markgraf Karl von Baden und Bischof Georg von Metz. Auch deren Soldaten lagerten schon am Kühbrunnen. Der Brunnen geht wahrscheinlich auf die Römer zurück und ist vergleichbar mit dem Römerbrunnen in Suebenheim. Beide lagen zwischen den römischen Lagern Altaripa (Altrip) und Lopodunum (Ladenburg). Der obere Teil des Kühbrunnens war bis zum Erdboden zerstört. Er wurde 1968 vom Rheinauer Bürger Otto Schlang wieder aufgebaut.”

Unterer Dossenwald Mannheim ... Kühbrunnen, Kühbrunnen ... Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Unterer Dossenwald Mannheim ... Kühbrunnen, Kühbrunnen ... Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Omas Nusskuchen in der “Walnuss”

Zu Viert im Café Walnuss in Heidelberg-Grenzhof. Hier wird hausgebacken, die Auswahl ist dennoch beachtlich und je nach Jahreszeit wechselnd. Ich habe mich für Omas Nusskuchen (in der Collage unten rechts) entschieden, da ich ihn für die Jahreszeit und für den Namen des Café besonders passend fand. Trotz des Hinweises auf “Oma“, der ja Tradition und Altbekanntes impliziert, fand ich Omas Nusskuchen im Gegenteil eher überraschend und raffiniert. Ein entsprechendes Rezept finde ich in meinen alten Koch- und Backbüchern leider nicht. Zwei Schichten Rührteig: die untere hell und mit saftigen Aprikosen belegt, die obere Schicht mit Nüssen vermischt. Die nussige Hälfte ist deutlich schwerer und läuft ein wenig in die hellere Masse hinein. Interessant, lecker und nachahmenswert.

Café Walnuss in Heidelberg-Grenzhof ... Omas Nusskuchen ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 5. Dezember 2017

Wie ich es meinem Vater ein für alle mal austrieb, sich als Nikolaus zu verkleiden

“Bei uns zu Hause kam der Nikolaus immer schon am Abend des 5. Dezember. Ganz heimlich, still und ungesehen lieferte er seine Gaben in dem vor die Tür gestellten Stiefel ab – und am Nikolaus­morgen, dem 6. Dezember, konnte man nachschauen, was er mitgebracht hatte.

Dass er schon am 5. und nicht etwa am 6. zu uns kam, mochte damit zusammenhängen, dass meine Oma am 5. Dezember ihren Geburtstag hatte, die Wohnung voller Leute war und Feierlich­keiten und lustige Umtrünke stattfanden. Da bot es sich einfach an, den festlichen Aktivitäten auch gleich noch den Nikolausbesuch hinzuzufügen.

Dass wir den Nikolaus niemals in voller Montur und Verkleidung zu sehen bekamen, sondern stets nur am folgenden Morgen seine Hinterlassenschaften vorfanden, hing eindeutig mit mir und meinem ersten Nikolaus-Erlebnis zusammen.

Ich war 3 Jahre alt und verbrachte den 53. Geburtstag meiner Oma in der großelterlichen Wohnung in Neckarhausen, in der ich mein Leben auch sonst zubrachte. Es war ein Mittwoch und der Tag war von Anfang an ganz anders als die übrigen Tage. Oma befand sich in heiterer und ausge­lassener Stimmung. Es wurde sorgfältig geputzt und aufgeräumt. Ab und zu klingelte es an der Wohnungstür und es erschienen Personen, die mir ganz fremd waren. Nachbarn streckten ihre Hand durch die Tür herein, um meiner Oma zu gratulieren. Manchen bot sie eine Tasse Kaffee an. Am Nachmittag gesellte sich das eine oder andere Glas Wein dazu. Es saßen Leute in der Wohnung herum, es wurde erzählt und laut gelacht, Blumen standen auf dem Tisch. Ab und zu hörte ich, wie meine Oma „Noch ein Piccolöchen?“ fragte. Ich lungerte bedrückt auf dem großen Ehebett herum, spielte unlustig mit meinen Sachen und fühlte mich von aller Welt verlassen: Heute war jemand anderes als ich Mittelpunkt und Hauptperson. Oma be­mühte sich sehr, den Kontakt wieder herzustellen, mich aus der Reserve zu locken, sie zog mich auf ihren Schoß, umarmte mich, versuchte, mich zum Lachen zu bringen … aber ich war eingeschnappt und schwer beleidigt.

An mein übliches Mittagsschläfchen war wegen der ungewohnten Unruhe nicht zu denken. Und so kam es, dass ich zunehmend gereizt und vernörgelt wurde. Ein fremder Mann sagte zu mir: „Du musst heute brav sein, sonst ist der Nikolaus böse.“ Ich schaute Oma erschrocken an und die lachte: „Ja, heute Abend kommt der Nikolaus.“ Und dann fügte sie mit ganz tief gemachter Bass-Stimme noch dreimal hinzu: „Der Nikolaus, der Nikolaus, der Nikolaus.“ Ich gruselte mich vor ihrer dunklen Stimme und versteckte meinen Kopf ängstlich an ihrer Schulter.

Diese Wirkung machte ihr großen Spaß. Aufgedreht, wie sie wegen der Piccolöchen war, machte sie das mit der dunklen Stimme und das mit dem „Nikolaus“ noch mehrere Male mit mir. Ich saß arglos am Tisch und trank eine Tasse Kaba … da schlich sie sich von hinten an mich heran und raunte ganz nah an meinem Ohr mit Gruselstimme: „Gleich kommt der Nikolaus“. Ich schrie vor Schreck auf und alle lachten fröhlich. Nachdem ich mich noch mehrere Male so hatte hereinlegen lassen, war ich auf der Hut und spitzte meine Ohren misstrauisch in alle Richtungen, lauschte auf jedes kleine Geräusch, vermutete hinter allen Worten der Erwachsenen Verrat und böse Ab­sichten. Sie amüsierten sich sehr.

Ich hatte den Nikolaus noch nie persönlich kennen gelernt und konnte mir nur vage Vor­stellungen von seinem Besuch machen. Aber als der Geburtstagsnachmittag mit heiterem Gläserklingen vorüberging und der Abend kam, war ich durch das dunkle Raunen der Oma und die scherzhaften Drohungen der Geburtstagsgäste so verängstigt und nervös, dass ich innerlich zitterte und das Allerschlimmste erwartete und vorausahnte.

Und dann geschah das Entsetzliche tatsächlich: Ich hörte, wie unten die Haustür mit einem Rumms geöffnet wurde und wie jemand mit stampfenden Schritten die knarrende Holztreppe zu uns heraufpolterte. Ich saß starr vor Schreck auf dem Schoß meiner Oma und lauschte angestrengt. Mit gespielter Furcht flüsterte sie in mein Ohr: „Der Nikolaus“ und duckte sich dabei ängstlich. Vor der Wohnungstür raschelte etwas. Und dann hämmerte der Nikolaus mit den Fäusten wild gegen die Tür und wollte zu mir herein.

Ich öffnete meinen Mund und schrie. Ich schrie gellend und wie am Spieß. Dabei hielt ich mir mit beiden Händen die Ohren zu und presste meine Augen ganz fest zusammen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören mit dem Schreien.

Meine Oma schüttelte mich, stellte mich auf den Fußboden und eilte zur Tür. Aber der Nikolaus war verschwunden. Er war ein für alle Mal verschwunden und traute sich auch nie wieder im Leben persönlich in meine Nähe.

Dafür erschien nach fünf Minuten mein Vater, blass und verstört. Zusammen mit meiner Mutter war er gerade von der Arbeit gekommen. Hilflos hielt er ein kleines Säckchen in der Hand und einen in rotes Stanniolpapier eingehüllten Schokoladen-Nikolaus. Ich durfte auch gleich eine Mandarine essen, meine Oma schob sie mir Schnitz für Schnitz in den Mund. „Was habt ihr denn mit dem Kind gemacht?“, fragte meine Mutter und blickte streng auf den Tisch mit den vielen Weingläsern, „kann man denn gar nichts Gescheites von euch erwarten?“

Das war ein schlimmes Erlebnis, das mich noch viele Tage verfolgte. Aber am Weihnachtstag, als das Christkind mir meine allererste Puppe Andrea vorbeibrachte, war der böse Nikolaus längst wieder vergessen.”

Weihnachten 1962 in Edingen mit Mama, Papa und Puppe Andrea:

Buch: Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten ... Brigitte Stolle ... Weihnachten 1962 in Edingen mit Mama, Papa und Puppe Andrea

Weitere Geschichten:

 Als ich politisch unkorrekt “Neger” zu einem farbigen Menschen sagte
Opa und ich kochen Neckarkrebs und wühlen im Müll
Als ich bei der Predigt an Gabis Blinddarm dachte und wie ein Sack umfiel
Warum Pfarrer K mir das Kommunionskränzchen von Kopf riss
Brunhilde beichtet, dass sie aufs Klo muss
Als Barbara, Brunhilde und ich das Ewige Licht auspusteten
Wieso ich Pfarrer K duzen musste
Mütter-Wallfahrt mit Oma als frommer Witze-Erzählerin

Brennender Braten von Polizei gelöscht
Mein Bruder purzelt als Messdiener vor dem Altar herum

Aus: Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten
Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche. 
Brigitte Stolle 2016.

Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten - Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche. Brigitte Stolle 2016 ... Wie ich es meinem Vater ein für alle mal austrieb, sich als Nikolaus zu verkleiden ... Weihnachten 1962 in EdingenKlick zu Amazon

Montag, 4. Dezember 2017

Weihnachtskaktus Schlumbergera

Was hat der Weihnachtskaktus mit dem lustigen Namen “Schlumbergera” mit Weihnachten zu tun? Eigentlich nichts, außer dass Dunkelheit und Kühle sein Erblühen fördern. Ideal sind täglich mehr als 8 Stunden trübes, dunkles Wetter. Sein Standort sollte nicht mollig warm sein. Diese Voraussetzungen sind in der Winterzeit eher gegeben, so dass wir uns rund um die Weihnachtszeit an seiner kräftigen Blütenfarbe erfreuen können. Auch meiner blüht gerade ziemlich üppig, bald wird die Pracht vorüber sein. Er ist in diesem Jahr also eher ein Adventskaktus.

Weihnachtskaktus Schlumbergera ... Fotos: Brigitte Stolle 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 3. Dezember 2017

Gewürzkuchen zum Adventskaffee

Der Gewürzkuchen ist einer meiner Lieblings-Rührkuchen. Bei uns zu Hause gab es ihn (fast) jedes Jahr im Advent. Meine Mutter machte ihn sehr gut, aber anscheinend nicht gerne. Denn als ich als Kind einmal fragte und drängelte, hieß es, dieser Kuchen sei sehr schwierig und kompliziert herzustellen. Inzwischen weiß ich, dass das gar nicht stimmt. Ein Rührkuchen ist ein einfacher Teig, beim Gewürzkuchen kommen zusätzlich einige Gewürze und Kakao dazu und das war’s schon. Ich bin also aus unerfindlichen Gründen angeflunkert worden :-)

Weihnachtlicher Gewürzkuchen zum Adventskaffee ... Rezept Rührkuchen ... Foto: Brigitte StolleDas alte Rezept meiner Mutter habe ich allerdings noch: 180 Gramm Butter, 300 Gramm Zucker und 5 Eier werden zusammen mit einer Prise Salz mit dem Mixer schaumig gerührt. Dazu kommen Gewürze (1 Teelöffel Zimt, eine Umdrehung Pfeffer, ein halber Teelöffel Nelkenpulver, etwas Muskatnuss) und die abgeriebene Schale einer halben Zitrone. 100 Gramm geriebene Mandeln werden untergemischt und zum Schluss kommen 375 Gramm mit 1 Päckchen Backpulver vermischtes Mehl und 50 Gramm Kakao abwechselnd mit circa einem Achtel Liter Milch dazu, bis der Teig “weich vom Löffel fällt”. Der Teig wird in eine gut ausgebutterte und bemehlte Kranzform gefüllt und im auf 180 °C vorgeheizten Backofen ungefähr 1 Stunde gebacken. Nach dem Ausdampfen den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und erkalten lassen. Anschließend habe ich mit einem Holzstäbchen Löcher in den Gewürzkuchen gestochen und ihn mit dem Saft einer halben Orange getränkt, Rum geht auch. Danach muss er über Nacht durchziehen. Pünktlich zum 1. Advent wurde er heute, mit Puderzucker bestäubt, angeschnitten und er schmeckt wunderbar und genauso, wie ich ihn noch in Erinnerung habe.

Weihnachtlicher Gewürzkuchen zum Adventskaffee ... Rezept Rührkuchen ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Weihnachtsmarkt in Speyer

Der Weihnachtsmarkt in Speyer findet in der Maximilianstraße ganz in Domnähe statt und setzt sich in Richtung Altpörtel bis zur Alten Münze fort. Eine stimmungsvolle Atmosphäre mit historischer Kulisse. Es riecht nach Glühwein, Gebackenem und Gebratenem. Trotzdem ziehen wir wegen eisiger Temperaturen ein gemütliches Frühstück im traditionsreichen Café Schlosser vor.

Weihnachtsmarkt 2017 in Speyer --- Fotos: Brigitte Stolle

Weihnachtsmarkt 2017 in Speyer --- Fotos: Brigitte Stolle
Die Alte Münze (links unten):

Weihnachtsmarkt 2017 in Speyer --- Fotos: Brigitte Stolle
Blick vom Weihnachtsmarkt aufs Altpörtel:

Weihnachtsmarkt 2017 in Speyer --- Fotos: Brigitte Stolle

Weihnachtsmarkt 2017 in Speyer --- Fotos: Brigitte Stolle
Frühstück im Café Schlosser:

Weihnachtsmarkt 2017 in Speyer --- Fotos: Brigitte Stolle

Weihnachtsmarkt 2017 in Speyer --- Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 2. Dezember 2017

Wetter Mannheim am 2. Dezember 2017

Der erste Schnee des Winters. Viel ist es nicht, aber als wir in der beginnenden Dämmerung auf der Landstraße zwischen Neckarhausen und Seckenheim unterwegs waren, zeigte sich doch einiges an Weiß. Im Hintergrund, vom abendlichen Nebel etwas verschluckt, die Aegidius-Kirche in Seckenheim.

Wetter Mannheim am 2. Dezember 2017 ... erster Schnee, Nebel ... Landstraße zwischen Neckarhausen und Seckenheim ... Foto: Brigitte Stolle

Wetter Mannheim am 2. Dezember 2017 ... erster Schnee, Nebel ... Landstraße zwischen Neckarhausen und Seckenheim ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Speyer 2017: Der Weihnachtsbaum wird geschmückt

Speyer 2017: Ein großer Weihnachtsbaum wird mit roten und goldenen Kugeln geschmückt. Die 13 Meter hohe Tanne steht auf dem Domplatz zwischen Kaiserdom und Domnapf. “Alle Jahre wieder”, lacht der Mitarbeiter der Stadt Speyer, Abteilung Baumpflege. Stimmt - und alle Jahre wieder schön.

Speyer 2017: der Weihnachtsbaum zwischen Dom und Domnapf wird mit roten und goldenen Kugeln geschmückt ... Foto: Brigitte Stolle

Speyer 2017: der Weihnachtsbaum zwischen Dom und Domnapf wird mit roten und goldenen Kugeln geschmückt ... Foto: Brigitte Stolle

Speyer 2017: der Weihnachtsbaum zwischen Dom und Domnapf wird mit roten und goldenen Kugeln geschmückt ... Foto: Brigitte Stolle
Die Männer betrachten zufrieden ihr Werk: Alles ist gut gelungen!

Speyer 2017: der Weihnachtsbaum zwischen Dom und Domnapf wird mit roten und goldenen Kugeln geschmückt ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 1. Dezember 2017

Heute kam mit der Post …

… noch ein Adventskalender. So putzig, wie ich noch nie einen gesehen habe: ungefähr 9 x 6 cm groß. Trotzdem kann man die winzig kleinen Bildchen hinter den Türen ganz gut erkennen. Heute, am 1. Dezember, war ein Weihnachtsstern zu sehen. Danke, Margit. Wir können uns nun jeden Morgen auf 4 (vier) Bilder freuen.

Kleiner Adventskalender von Margit ... 2017

Speyer: Impressionen aus dem Dom-Innenraum

Speyer: Impressionen aus dem Dom-Innenraum ... Fotos: Brigitte Stolle 2017

Speyer: Impressionen aus dem Dom-Innenraum ... Fotos: Brigitte Stolle 2017

Speyer: Impressionen aus dem Dom-Innenraum ... Fotos: Brigitte Stolle 2017

Speyer: Impressionen aus dem Dom-Innenraum ... Fotos: Brigitte Stolle 2017Aus Silberfolie gebastelte Sternchen für Dombesucher und Pilger. Da nehme ich doch gerne eines für unseren Weihnachtsbaum mit:

Speyer: Impressionen aus dem Dom-Innenraum ... Fotos: Brigitte Stolle 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 30. November 2017

Morgen das 1. Türchen

Wie schön, dass es sie noch gibt: die altmodischen Adventskalender mit Bildchen hinter den Türchen und viel Glimmer und Glitzer (was ja zu Weihnachten irgendwie passt). Jeder Kalender ein Wimmelbild mit vielen Geschehnissen, Menschen, Tieren, Häuschen … zum Schauen, Suchen und Sich-Freuen. Und wenn man ein Türchen geöffnet hat, haftet der Glitzer noch stundenlang an den Fingern. Eigentlich sind diese Kalender alles andere als up-to-date, aber genau das macht ihren nostalgischen Reiz und Charme aus. In diesem Jahr habe ich wieder zwei dieser kleinen Kunstwerke bei einem Spezial-Verlag in Stuttgart bestellt, für meinem Mann und mich. Dann habe ich noch einen zusätzlich als Adventsgeschenk bekommen, toll, und nun sind es drei Stück, die heute aufgehängt wurden. Morgen geht es also los.

Zwei verschneite Städtchen:

Adventskalender mit Bild, Glimmer und Glitzer

Adventskalender mit Bild, Glimmer und Glitzer
Stadtansicht mit Heidelberger Schloss - eine Gründerzeit-Szenerie:

Adventskalender mit Bild, Glimmer und Glitzer ... Ansicht Heidelberger Schloss
Gleich mal gucken, wo sich das erste Türchen befindet. Ahhh, hier ist es:

Der Dom zu Speyer in der Novembersonne

Kaiser- und Mariendom zu Speyer ... Brigitte Stolle, Mannheim ... November 2017Nur etwa 30 Minuten kostet uns die Autofahrt von Mannheim nach Speyer. Ein Katzensprung! Nach einer verregneten Nacht und einem mehr als trüben Morgen klarte der Himmel auf und das Ende des kalten und tristen Novembers 2017 brachte die Überraschung einer Sonne, die ein wunderbares Licht auf den Speyerer Dom und die umgebende Parklandschaft warf. Bereits auf dem Domparkplatz spiegelte sich der goldene Himmel in einer Regenpfütze:

Kaiser- und Mariendom zu Speyer ... Brigitte Stolle, Mannheim ... November 2017Immer wieder ein atemberaubender Anblick: der Kaiser- und Mariendom zu Speyer mit seiner geschmackvollen Fassade aus rotem Sandstein.

 Kaiser- und Mariendom zu Speyer ... Brigitte Stolle, Mannheim ... November 2017

Kaiser- und Mariendom zu Speyer ... Brigitte Stolle, Mannheim ... November 2017

Kaiser- und Mariendom zu Speyer ... Brigitte Stolle, Mannheim ... November 2017

Kaiser- und Mariendom zu Speyer ... Brigitte Stolle, Mannheim ... November 2017

Kaiser- und Mariendom zu Speyer ... Brigitte Stolle, Mannheim ... November 2017

Kaiser- und Mariendom zu Speyer ... Brigitte Stolle, Mannheim ... November 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 29. November 2017

Luxus-Biester

Waaas? Austern schlürfen an einem ganz normalen Wochentag? Wie dekadent. Naja, einen Grund zum Feiern findet sich ja immer - und wir kriegen die Schalentiere sozusagen direkt vor die Türe geliefert. Von einem mobilen Fischhändler, der aber Austern auch nicht immer im Angebot hat. Da heißt es: Schnell zugreifen und genießen. Mein Mann ist dank zahlreicher kulinarischer Aufenthalte in Süd- und Nordfrankreich zum erfahrenen Austernschalen-Knacker geworden und fährt sich nicht mehr mit dem Austernmesser blutig in die Hand hinein. Übung macht den Meister. Diese Austern kamen allerdings aus England.

Auster Austern Austernmesser Zitrone Austern knacken Austern schlürfen ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Auster Austern Austernmesser Zitrone Austern knacken Austern schlürfen ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Auster Austern Austernmesser Zitrone Austern knacken Austern schlürfen ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 28. November 2017

Technoseum Mannheim - Parkanlage

Rund um das Technoseum in Mannheim kann man zu jeder Jahreszeit einen kleinen Spaziergang auf der Außenanlage machen. Hier gibt es Bäume und Sträucher, einen kleinen Weiher mit Enten, eine alte Trauerweide … mit der Museumslokomotive ist eine Fahrt auf den Gleisen im Parkgelände möglich. Gestern ließen die Mannheimer Temperaturen noch einen Aufenthalt im Freien zu. Wenn es noch ungemütlicher wird, kann man mal wieder einen Museumsbesuch ins Auge fassen. Öffnungszeiten: 9 bis 17 Uhr.

Technoseum Mannheim Außenanlage Parkanlage ... November 2017 ... Fotos: Brigitte Stolle

Technoseum Mannheim Außenanlage Parkanlage ... Diesel-Rangier-Lok_BR 365 ... November 2017 ... Fotos: Brigitte Stolle

Technoseum Mannheim Außenanlage Parkanlage ... November 2017 ... Fotos: Brigitte Stolle

Technoseum Mannheim Außenanlage Parkanlage ... November 2017 ... Fotos: Brigitte Stolle

Technoseum Mannheim Außenanlage Parkanlage ... November 2017 ... Fotos: Brigitte Stolle

Technoseum Mannheim Außenanlage Parkanlage ... November 2017 ... Fotos: Brigitte Stolle

Technoseum Mannheim Außenanlage Parkanlage ... November 2017 ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 26. November 2017

Kuschelige rote Mäntel

Wetter Mannheim: trüb, trist, dunkel. Am Vormittag zeigt sich ein kleiner blauer Streifen am sonst trostlosen Himmel. Wir nutzen die Gunst einer halben Stunde, um einen kurzen Spaziergang in Ilvesheim zu wagen. Auch hier gibt es eine kleine Herde von Schottischen Hochlandrindern. Auf der Neckarwiese steht ihnen eine große Weidefläche zur Verfügung. Bei so einem dichten Pelz friert man wohl eher nicht. Die Kälber sehen aus wie Bärchen, süß und knuffig, aber sie wollen partout nicht in die Kamera schauen.

Ilvesheim Neckarwiese ... Schottische Hochlandrinder ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim, November 2017

Ilvesheim Neckarwiese ... Schottische Hochlandrinder ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim, November 2017

Ilvesheim Neckarwiese ... Schottische Hochlandrinder ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim, November 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 25. November 2017

Glücksschwein

Seit 2016, dem 1250. Geburtstag von Schwetzingen, steht Peter Lenks Skulptur „Das Schwetzinger Glücksschwein“ auf dem Schlossplatz, direkt vor der Sommerresidenz der kurfürstlichen Familie. „Unser“ Carl Theodor von der Pfalz ist (zusammen mit einer Konkubine?) auf einem Schwein reitend zu sehen. Historischer Hintergrund: Carl Theodor war weniger an blutigen Schlachten als an Kunst, Musik und den Wissenschaften interessiert, seine Ländereien hatte er sich nicht im Kampf erobert, sondern größtenteils geerbt. Von Preußenkönig Friedrich II. wurde er daher etwas missgünstig als „fauler Kerl“ und „Glücksschwein“ bezeichnet.

Peter Lenks Skulptur „Das Schwetzinger Glücksschwein“ ... Foto: Brigitte Stolle November 2017

Peter Lenks Skulptur „Das Schwetzinger Glücksschwein“ ... Foto: Brigitte Stolle November 2017

Peter Lenks Skulptur „Das Schwetzinger Glücksschwein“ ... Foto: Brigitte Stolle November 2017Foto (s): Brigitte Stolle

Es ist nicht das einzige Kunstwerk von Peter Lenk, das mir über den Weg läuft. Die bekannteste Skulptur ist wohl die Imperia an der Hafeneinfahrt in Konstanz (ich zeige hier ein Foto von Margit), in Schopfheim habe ich bereits mehrmals Bilder der “Badischen Revolution” gemacht, die ich leider auf die Schnelle nicht in meinem Fotoarchiv gefunden habe (deshalb ein Handybild von Volker).

Die Imperia von Peter Lenk (Foto von Margit):

Imperia ... Skulptur von Peter Lenk ... Konstanz am Bodensee ... Foto von Margit
Die Badische Revolution von Peter Lenk (Foto von Volker):

Die Badische Revolution ... Skulptur von Peter Lenk ... Schopfheim ... Foto von VolkerNachtrag 1: Meine kleine Peter-Lenk-Skulpturen-Sammlung wird langsam größer. Leserin Tanja schickte mir freundlicherweise ein Foto des Werkes “Hölderlin im Kreisverkehr“, das in Lauffen am Neckar zu sehen ist:

Hölderlin im Kreisverkehr ... Skulptur von Peter Lenk ... Lauffen am Neckar ... Foto von TanjaNachtrag 2: Oben genannte Tanja hat in ihrem Fotoarchiv gekramt und ein weiteres Peter-Lenk-Kunstwerk zu Tage gefördert: den so genannten “Konstanzer Triumpfbogen” oder “Laubebrunnen“. Vielen Dank auch für diese beiden Bilder, die meine kleine Sammlung bereichern.

"Konstanzer Triumpfbogen" oder "Laubebrunnen" Peter Lenk ... Foto von Tanja"Konstanzer Triumpfbogen" oder "Laubebrunnen" Peter Lenk ... Foto von Tanja

Freitag, 24. November 2017

Piperade basquaise

Die Piperade basquaise ist eine Spezialität aus dem Baskenland. Es handelt sich um eine Omelette mit einen Zwiebel-Paprika-Tomaten-Knoblauch-Gemüse, so einfach wie köstlich. Den Bayonne-Schinken, den das Original enthält, wurde bei unserem Rezept weggelassen.

Piperade basquaise ... Spezialität aus dem Baskenland ... Omelette mit einen Zwiebel-Paprika-Tomaten-Knoblauch-Gemüse ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 23. November 2017

Die “Rote Moschee” im Schwetzinger Schlossgarten

Gartenreise im November 2017. Der Schwetzinger Schlossgarten gilt als größte und schönste Gartenanlage der Barock- und Rokokozeit in Deutschland. In dieser Sommerresidenz des Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz sind viele beachtenswerte Sehenswürdigkeiten zu finden, unter anderem die „Rote Moschee“ im türkischen Garten (jardin turc), die von dem Hofarchitekten Nicolas de Pigage Ende des 18. Jahrhunderts erschaffen wurde. Die romantische Liebe zum Orient und das Interesse am Fremdländischen war ein Modetrend der Zeit … gerne zeigte man Weltoffenheit und Toleranz. Von besonderem Reiz ist die Vermischung von orientalischen und abendländischen Bauelementen: eine barocke Kuppel und Kreuzgänge sind genauso vertreten wie Minarette und Pavillons. Die Spiegelungen des faszinierenden Gebäudes im Weiher inmitten herbstlicher Laubverfärbungen versetzen jeden Fotografen in Begeisterung.

Die "Rote Moschee" im Schwetzinger Schlossgarten ... Foto: Brigitte Stolle November 2017

Die "Rote Moschee" im Schwetzinger Schlossgarten ... Foto: Brigitte Stolle November 2017

Die "Rote Moschee" im Schwetzinger Schlossgarten ... Foto: Brigitte Stolle November 2017

Die "Rote Moschee" im Schwetzinger Schlossgarten ... Foto: Brigitte Stolle November 2017

Die "Rote Moschee" im Schwetzinger Schlossgarten ... Foto: Brigitte Stolle November 2017

Die "Rote Moschee" im Schwetzinger Schlossgarten ... Foto: Brigitte Stolle November 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 22. November 2017

Feta und Gemüse aus dem Backofen

Ein ganz einfaches Rezept, das mit einer Scheibe Baguette wunderbar mundet. Der Fetakäse wird in Würfelchen geschnitten und mit geschnittenen Tomaten und Paprikaschoten vermischt, 3 Esslöffel Olivenöl, Salz, Pfeffer, Kräuter nach Geschmack kommen dazu und alles, was man sonst noch so mag. Hier: Pikante Peperoni, Oliven, gekochte weiße Bohnen. Das ganze wird in einer geeigneten (Auflauf-) Form im Backofen bei 180 bis 200 Grad gegart und geschmurgelt, bis alles eine schöne Farbe angenommen hat.

Feta und Gemüse im Backofen geschmurgelt ... Oliven, Peperoni, weiße Bohnen, Olivenöl, Kräuter ... Foto: Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 21. November 2017

Merkur-Tempel, weiße Brücken, Laubengänge … Schwetzingen

Impressionen Schwetzinger Schlossgarten November 2017: Künstliche Ruinen, Merkur-Tempel, weiße Brücken, Laubengänge ... Brigitte Stolle MannheimAus einem mittelalterlichen Wasserschloss (1350 erstmals urkundlich erwähnt) entstand im Lauf der Jahrhunderte die Schwetzinger Sommerresidenz des Kurfürsten Carl Theodor. In den warmen Sommermonaten wurde die gesamte Mannheimer Hofhaltung hierher verlegt. Meine Fotos entstanden im November 2017 und zeigen einige Impressionen aus dem Schlossgarten, unter anderem romantische weiße Brücken, künstliche Ruinen (hier der Merkur-Tempel), Laubengänge …

Impressionen Schwetzinger Schlossgarten November 2017: Künstliche Ruinen, Merkur-Tempel, weiße Brücken, Laubengänge ... Brigitte Stolle Mannheim

Impressionen Schwetzinger Schlossgarten November 2017: Künstliche Ruinen, Merkur-Tempel, weiße Brücken, Laubengänge ... Brigitte Stolle Mannheim

Impressionen Schwetzinger Schlossgarten November 2017: Künstliche Ruinen, Merkur-Tempel, weiße Brücken, Laubengänge ... Brigitte Stolle Mannheim

 Impressionen Schwetzinger Schlossgarten November 2017: Künstliche Ruinen, Merkur-Tempel, weiße Brücken, Laubengänge ... Brigitte Stolle Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 20. November 2017

Miesmuscheln nach griechischer Art

Unser “Stammgrieche” hatte außerhalb der Speisekarte Muscheln im Angebot. Da wir Muscheln aus Süd- und Nordfrankreich, aus Italien, aus Norddeutschland und aus eigener Herstellung kennen, waren wir neugierig, wie wohl die Griechen ihre Miesmuscheln zubereiten. In Weinsud, mit viel Zwiebeln und Knoblauch, schön bunt durch rote Paprika-und Tomaten-Brunoises und Petersilie. Es schmeckt gut, sieht durch die farbenfrohe Aufmachung appetitlich aus und lädt zum Nachkochen ein. Auch eine gute Idee. Kali orexi !

Miesmuscheln auf griechische Art ... Forelle ... Kali orexi ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim

Miesmuscheln auf griechische Art ... ein farbenfroher Muschelteller ... Kali orexi ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 19. November 2017

Orange-, Rost- und Brauntöne

Schwetzinger Schlossgarten im November 2017: Ein wunderschöner Herbsttag mit Sonne und blauem Himmel. Das Laub trägt flammende Herbstfarben in Orange-, Rost- und Brauntönen.

 Gartenreisen ... Schwetzinger Schlossgarten im November 2017 ... Flammende Herbstfarben ... Foto: Brigitte Stolle

Gartenreisen ... Schwetzinger Schlossgarten im November 2017 ... Flammende Herbstfarben ... Foto: Brigitte Stolle

Gartenreisen ... Schwetzinger Schlossgarten im November 2017 ... Flammende Herbstfarben ... Foto: Brigitte Stolle

Gartenreisen ... Schwetzinger Schlossgarten im November 2017 ... Flammende Herbstfarben ... Foto: Brigitte Stolle

Gartenreisen ... Schwetzinger Schlossgarten im November 2017 ... Flammende Herbstfarben ... Foto: Brigitte Stolle

Gartenreisen ... Schwetzinger Schlossgarten im November 2017 ... Flammende Herbstfarben ... Foto: Brigitte StolleZum nachfolgenden Bild mailt mir Leser Adrian: Das letzte Foto im Blog hat bei mir eine komische Wirkung. Es macht mich ein wenig  schwindelig, erst kippt es nach links weg und auch der Halt, den der rechte Teil des Bildes gibt, ist nicht ganz stabil. Ein im ersten Moment  ruhiges Bild bekommt eine merkwürdige Bewegung. Schön.

Gartenreisen ... Schwetzinger Schlossgarten im November 2017 ... Flammende Herbstfarben ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 18. November 2017

Tielle

Die Tielle ist eine Spezialität aus dem südfranzösischen Languedoc, speziell aus der Stadt Sète. Eine direkte Übersetzung kenne ich nicht, die Tielle wird meist umschrieben mit Meeresfrüchte-Pastete. Man erhält sie auf Märkten, beim Fischhändlern bzw. in Fischhallen sowie in gut sortierten Supermärkten. Vor Jahren haben wir nach dem Urlaub versucht, diese pikanten Pastetchen nachzumachen und es ist uns äußerlich und vom Geschmack her recht gut gelungen. Es gibt Rezepte mit Hefe- und solche mit Mürbeteig. Erprobte Rezepte findet man auf deutsch und französisch im Internet. Man isst die Tielle meist als Imbiss oder Snack. Mit Feldsalat und Rohkost wie auf meinem Foto wird ein Hauptgang daraus.

Tielle - Meeresfrüchte aus dem südfranzösischen Sète (Languedoc) - mit einer Füllung aus Meeresfrüchten und viel Petersilie ... Foto: Brigitte Stolle

Tielle - Meeresfrüchte aus dem südfranzösischen Sète (Languedoc) - mit einer Füllung aus Meeresfrüchten und viel Petersilie ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 17. November 2017

Die kurpfälzische Sommerresidenz

Die kurpfälzische Sommerresidenz von Kurfürst Carl Theodor ist ein weit über die Region hinaus bekanntes Ausflugziel, ein barockes Ensemble aus Schloss und Schlossgarten. Ein Besuch kann auch im November noch schön sein; wir hatten das Glück, einen der raren sonnigen Tage zu erwischen. Im Spätjahr werden viele Statuen zum Schutz vor der Witterung abgedeckt; dafür ist auch der Eintrittspreis geringer: 4 EUR, Begünstigte 2 Euro - da kann man nicht meckern.

Die barocken Wappen von Kurfürst Johann Wilhelm und Kurfürstin Anna von Medici zieren das Eingangstor zum Ehrenhof:

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen, eine barocke Sommerresidenz ... Foto: Brigitte Stolle

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen, eine barocke Sommerresidenz ... Foto: Brigitte Stolle
Vorder- und Rückseite des kurpfälzischen Barockschlosses aus dem 18. Jahrhundert:

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen, eine barocke Sommerresidenz ... Foto: Brigitte Stolle


Kurfürst Carl Theodor schaut zum Fenster heraus:

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen, eine barocke Sommerresidenz ... Foto: Brigitte Stolle

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen, eine barocke Sommerresidenz ... Foto: Brigitte StolleKurzer Blick in den Schlossgarten. Den phantastischen Herbstverfärbungen der Blätter, der Moschee und vieler weiterer Kleinode werden in Kürze eigene Beträge gewidmet.

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen, eine barocke Sommerresidenz ... Foto: Brigitte Stolle

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen, eine barocke Sommerresidenz ... Foto: Brigitte Stolle
Zwetschgen- und lauwarmer Apfelkuchen in der Kurfürstenstube, einem früheren Wachhäuschen direkt neben dem Schloss:

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen, eine barocke Sommerresidenz ... hier: Kurfürstenstube ... Foto: Brigitte Stolle

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen, eine barocke Sommerresidenz ... hier: Kurfürstenstube ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 15. November 2017

Mini-Kohlköpfe

Wintergemüse Rosenkohl, hier als Kartoffel-Rosenkohl-Auflauf mit gerösteten Brotwürfelchen und Walnüssen, überbacken mit Emmentaler Käse. Die kleinen Köpfchen werden auch Brüsseler Kohl, Röslikohl oder Sprosserl genannt und sind reich an Vitamin C.

Kartoffel-Rosenkohl-Auflauf mit gerösteten Brotwürfelchen und Walnüssen, überbacken mit Emmentaler Käse ... Foto: Brigitte Stolle

Kartoffel-Rosenkohl-Auflauf mit gerösteten Brotwürfelchen und Walnüssen, überbacken mit Emmentaler Käse
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 14. November 2017

Wie man Eichkätzchen glücklich macht

Wer Eichhörnchen mag und sie gerne fotografiert, hat in dieser Jahreszeit gute Chancen auf reiche Ausbeute. Einfach ein paar Wal- oder Haselnüsse einpacken und ab damit zum nächsten Friedhof. Besonders Gelände mit einem reichen alten Baumbestand sind lohnend. Wir waren mit unseren Nüssen auf dem Friedhof in Mannheim-Rheinau unterwegs, der in Dünen eingebettet am Waldrand liegt. Es gibt dort einen interessanten Baumlehrpfad - und jede Menge Eichkätzchen, die einem auf Schritt und Tritt begegnen. Aber selbst wenn man der possierlichen Nager nicht gleich ansichtig wird: bei unserer Tätigkeit, dem Auslegen und Verteilen von Nüssen, wurden wir mit Sicherheit von unzähligen kleinen Augen beobachtet, die Mitbringsel wurden alle gefunden und mit Begeisterung weggeschleppt.

Friedhof Mannheim-Rheinau November 2017: Eichhörnchen werden mit Walnüssen beschert ... Fotos: Brigitte Stolle

Friedhof Mannheim-Rheinau November 2017: Eichhörnchen werden mit Walnüssen beschert ... Fotos: Brigitte Stolle

Friedhof Mannheim-Rheinau November 2017: Eichhörnchen werden mit Walnüssen beschert ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 13. November 2017

Divine - göttlich !

Was schmeckt nach Urlaub und Meer und gibt gleichzeitig wohlige Wärme in diesem Schmuddelwetter-November? Eine Fischsuppe! Auf der Speisekarte französischer Restaurants findet man sie oft als Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons, die pikante rote Sauce Rouille gehört also genauso dazu wie knusprige Brotwürfelchen. Außerdem Knoblauch und geriebener Käse. Selbst zubereitet haben wir diese Fischsuppe schon direkt vor Ort: in einem französischen Ferienhäuschen. Hierzulande hat man kaum eine Chance, die im Original verwendeten Felsenfischchen zu bekommen. In französischen Supermärkten erhält man hochwertige Fertigprodukte in Flaschen, z. B. aus der Bretagne oder wie hier: aus Sète. Diese Suppen können sich mit denen, die wir in Frankreich gegessen haben, durchaus messen. Urlaubsgefühle im nasskalten Mannheim!

Baguette-Scheiben werden in einer Pfanne fettfrei goldgelb geröstet:

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle
Die knusprigen Oberseiten der Brotcroûtons werden
mit einer saftigen Knoblauchzehe eingerieben:

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle
Brot in den Suppenteller legen und großzügig Rouille darauf verteilen:

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle
Heiße Fischsuppe darüber schöpfen:

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle
Über die Suppe kommt geriebener Käse:

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle
Und hier ist sie: die Soupe au poisson sètoise mit allem, was dazugehört:

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 12. November 2017

Marmellata di cipolle

Speziell zu Ehren unseres alten, 24 Monate gereiften, Pecorino-Käses haben wir eine Marmellata di cipolle (”Zwiebel-Marmelade”) zubereitet, auch als Zwiebel-Chutney bekannt. Bei unserem Zwiebel-Honig-Chutney haben wir uns für weiße Zwiebeln und Weißweinessig entschieden; schön sieht die “Marmelade” auch mit roten Zwiebeln und Rotwein- oder Himbeeressig aus.

Zwiebel-Honig-Chutney_Marmellata di cipolle_zu Hartkäse, Kartoffeln, Fisch, Eiern, Bruschetta ... Foto: Brigitte StolleDie Zubereitung ist einfach. Für zwei 250-Gramm-Gläser braucht man circa 500 Gramm Zwiebeln, die je nach Größe halbiert oder geviertelt und in feine Streifen geschnitten werden. Man dünstet die Zwiebeln in 6 Esslöffeln Olivenöl goldgelb und löscht mit 100 ml Weißweinessig ab. Das Ganze lässt man circa 30 Minuten köcheln, gibt anschließend 100 Gramm Honig dazu und rührt solange, bis die Masse eine marmeladenartige Konsistenz hat. Heiß in zwei sehr saubere, mit kochendem Wasser ausgespülte Gläschen füllen, verschließen, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich circa 1 Woche, ist bei uns aber schneller aufgebraucht.

Zwiebel-Honig-Chutney_Marmellata di cipolle_zu Hartkäse, Kartoffeln, Fisch, Eiern, Bruschetta ... Foto: Brigitte StolleDas Zwiebel-Honig-Chutney schmeckt nicht nur zu Käse, sondern auch als Bruschetta auf gerösteten Weißbrotscheiben, zu Kartoffeln, Fisch, harten Eiern und vielem anderen. Es schmeckt so gut, dass es ganz schnell weg ist. Bei nächsten Mal werden wir eine größere Menge herstellen.

 Die Marmellata di cipolle schmeckt auch zu Käsekartoffeln aus dem Backofen:

Zwiebel-Honig-Chutney_Marmellata di cipolle_zu Hartkäse, Kartoffeln, Fisch, Eiern, Bruschetta ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 11. November 2017

Seemannsart

In der kalten Jahreszeit gibt es bei uns circa 1 x pro Monat Muscheln nach Seemannsart (Moules marinières) mit Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern, gegart in trockenem Weißwein. Eine köstliche Einstimmung aufs Wochenende, mmmhhh.

Muscheln nach Seemannsart (Moules marinières)_Weißwein, Zwiebeln, Knoblauch, Kräuter ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 8. November 2017

Schlosspark im November

Der Schlosspark des Graf-von-Oberndorff’schen Schlosses Neckarhausen im November 2017.

Dienstag, 7. November 2017

Was in der kühlen Jahreszeit gut tut

Im heißen Sommer 2017 hätte ich allzu warme Speisen erschreckt abgelehnt, jetzt in der kühleren Jahreszeit kommen sie wieder zu Ehren: Suppen, Eintöpfe und alles aus dem heißen Backofen. Nach einem Waldspaziergang mit klammen Temperaturen tut es gut, ein Sofa und eine kuschelige Decke zu haben. Sich auch von innen aufzuwärmen, schafft ein wohliges Gefühl. Hier ein paar Impressionen, was uns in den letzten Tagen erwärmt hat: Kartoffelsuppe, Kartoffel-Karotten-Eintopf mit Schnittlauchquark, Weiße Bohnen und Paprika “Serbische Art”, Reis gefüllte Paprikaschoten mit Tomatensauce, Feldsalat mit gebratenen Austernpilzen und Walnüssen (nicht unbedingt wärmend, gehört aber wegen der “Lust auf Frische” regelmäßig mit dazu).

Kartoffelsuppe mit Brotcroûtons, Kartoffel-Karotten-Eintopf mit Schnittlauchquark, Weiße-Bohnen-Gemüse-Suppe "Serbische Art" - Warmes tut bei kühlen Temperaturen gut ... Fotos: Brigitte Stolle

Feldsalat mit gebratenen Austernpilzen, Walnüssen und Käse ... Olivenpizza ... Foto: Brigitte  Stolle

Reis gefüllte Paprikaschoten mit Tomatensauce ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 6. November 2017

Wildschweine im Dossenwald

Dossenwald Mannheim Wildgehege November 2017 ... Foto: Brigitte StolleNovember 2017. Kleiner Spaziergang um das Wildgehege im Mannheimer Dossenwald in der Nähe des Wasserwerks Rheinau. Die Wildschweine suhlen sich wohlig im schlammigen Matsch.

Dossenwald Mannheim Wildgehege November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Nachtrag: Zum Thema Schweine hat mir Leserin Margit ein lustiges Heinz-Erhardt-Gedicht geschickt, das ich noch nicht kannte:

Der Eber ist oft missgestimmt,
weil seine Kinder Ferkel sind.
Nicht nur die Frau – die Sau – alleine,
auch die Verwandten – alles Schweine!

Dossenwald Mannheim Wildgehege November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Dossenwald Mannheim Wildgehege November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Dossenwald Mannheim Wildgehege November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Dossenwald Mannheim Wildgehege November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Dossenwald Mannheim Wildgehege November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 3. November 2017

Kalvarienberg in Seckenheim

Kalvarienberg, Kreuzgang - Dossenwald Mannheim - November 2017 ... Foto: Brigitte StolleKalvarienberge kenne ich hauptsächlich aus unseren Frankreich-Urlauben, aber auch in Deutschland gibt es eine stattliche Anzahl dieser Kreuzwege unter freiem Himmel. Vom Mannheimer Kalvarienberg habe ich erst kürzlich erfahren. Pünktlich zum Jubiläum “1250 Jahre Seckenheim” erfolgte 2016 die Fertigstellung dieser „Rarität in der Rheinebene“ durch die Freunde des Dossenwaldes. Das Kleinod befindet sich an der Gemarkungsgrenze zwischen Seckenheim und Rheinau, zwischen Pfingstberg und Hochstätt (Parkplatz direkt neben dem Rangierbahnhof). Die einzelnen Stationen des Kreuzweges auf der kleinen Anhöhe am Hallenweg wurden von Künstlern, meist mit Naturmaterialien, geschaffen. Die Erhebung selbst wurde beim Bau des Eisenbahntunnels aufgeschüttet.

Kalvarienberg, Kreuzgang - Dossenwald Mannheim - November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Kalvarienberg, Kreuzgang - Dossenwald Mannheim - November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

 Kalvarienberg, Kreuzgang - Dossenwald Mannheim - November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Kalvarienberg, Kreuzgang - Dossenwald Mannheim - November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Kalvarienberg, Kreuzgang - Dossenwald Mannheim - November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

 Kalvarienberg, Kreuzgang - Dossenwald Mannheim - November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Kalvarienberg, Kreuzgang - Dossenwald Mannheim - November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Kalvarienberg, Kreuzgang - Dossenwald Mannheim - November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Kalvarienberg, Kreuzgang - Dossenwald Mannheim - November 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Kalvarienberg, Kreuzgang - Dossenwald Mannheim - November 2017 ... Foto: Brigitte StolleNach diesem nasskalten Ausflug bei Nebel und leichtem Niesel hat der heiße Bohnen-Gemüse-Eintopf richtig gut getan :-)

Weiße Bohnen-Gemüse-Eintopf vegetarisch
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 31. Oktober 2017

Königskuchen

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Königskuchen

Montag, 30. Oktober 2017

Was gibt’s beim Griechen?

Abendessen beim Griechen ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017Abendessen mit V&J beim Griechen. Am besten gefällt mir der bunte Salat mit den Garnelen vom Grill. Dieses Mal habe ich mir den pikanten Schafskäse mit Gemüse aus der Folie ausgesucht.

Abendessen beim Griechen ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 29. Oktober 2017

Frühstück in Ladenburg

Ladenburg am Neckar ist nicht nur für Geschichtsfans ein lohnendes Ausflugsziel. Wir haben das Glück, nur circa 10 Autominuten entfernt zu wohnen. So können wir auch mal kurz für einen Spaziergang oder Kaffee hinfahren und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten häppchenweise zu uns nehmen. Nach einem kleinen Stadtbummel ging es dieses Mal ins “Kaffeehaus“. Früher befand sich in den Räumlichkeiten das bekannte Café Schork, in das ich schon mit Oma und Opa eingekehrt bin. Sowohl das “Kleine Ladenburger Frühstück” als auch Croissant und Espresso haben uns im “Kaffeehaus” überzeugt.

Ladenburg am Neckar ... Wasserturm ... Martinstor ... Hexenturm ... Frühstück im Kaffeehaus ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017

Ladenburg am Neckar ... Wasserturm ... Martinstor ... Hexenturm ... Frühstück im Kaffeehaus ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017

Ladenburg am Neckar ... Wasserturm ... Martinstor ... Hexenturm ... Frühstück im Kaffeehaus ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017

Ladenburg am Neckar ... Wasserturm ... Martinstor ... Hexenturm ... Frühstück im Kaffeehaus ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017

Ladenburg am Neckar ... Wasserturm ... Martinstor ... Hexenturm ... Frühstück im Kaffeehaus ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017

Ladenburg am Neckar ... Wasserturm ... Martinstor ... Hexenturm ... Frühstück im Kaffeehaus ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 28. Oktober 2017

Quer durch den Garten

Diese Kartoffel-Gemüse-Suppe enthält viele guten Dinge aus dem Garten: Kartoffeln, Gelberüben, Lauch, Sellerie, Erbsen, Rosenkohl … In der Pfalz wird sie “Grumbeersupp quer dorch de Gaade” genannt. Ich mag sie am ersten Tag eher klar (wobei ein Teil der Kartoffeln zwecks Bindung auch leicht zerstampft werden kann) - lecker schmecken dazu geröstete Brotwürfel. Bleibt ein Rest übrig, wird er püriert. In der (Kur)Pfalz isst man traditionellerweise gerne Zwetschgenkuchen vom Blech (Quetschekuche) dazu oder eine (salzige) Dampfnudel. Jetzt, bei den kühleren Herbsttemperaturen, tut so eine Gartensuppe Körper und Seele richtig gut.

Kartoffel-Gemüse-Suppe, leicht gebunden …

Pfälzer Kartoffel-Gemüse-Suppe quer durch den Garten "Grumbeersupp quer dorch den Gaade" ... Brotcroûtons ... Dampfnudel ... Zwetschgenkuchen - Foto: Brigitte Stolle
… mit Brotcroûtons:

Pfälzer Kartoffel-Gemüse-Suppe quer durch den Garten "Grumbeersupp quer dorch den Gaade" ... Brotcroûtons ... Dampfnudel ... Zwetschgenkuchen - Foto: Brigitte Stolle

Pfälzer Kartoffel-Gemüse-Suppe quer durch den Garten "Grumbeersupp quer dorch den Gaade" ... Brotcroûtons ... Dampfnudel ... Zwetschgenkuchen - Foto: Brigitte Stolle
Oder püriert, mit einer Dampfnudel dazu:

Pfälzer Kartoffel-Gemüse-Suppe quer durch den Garten "Grumbeersupp quer dorch den Gaade" ... Brotcroûtons ... Dampfnudel ... Zwetschgenkuchen - Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 27. Oktober 2017

Die Walnuss

Wie oft sind wir in letzter Zeit durch den idyllisch gelegenen kleinen Weiler Grenzhof bei Heidelberg gefahren, haben das Schild “Landcafé Walnuss” gesehen und uns vorgenommen, irgendwann dort mal vorbeizuschauen. Dieser Tage wurde das Vorhaben endlich in die Tat umgesetzt und wir haben zusammen mit V&J die hausgebackenen Kuchen genossen … lecker. Man sitzt gemütlich im Wintergarten des denkmalgeschützten, schön restaurierten Bauernhofes, wo sich einst eine Brennerei und ein Getreidespeicher befanden. Die “Walnuss” hat nur am Wochenende geöffnet (Freitag, Samstag, Sonntag) und man muss schon rechtzeitig da sein, um einen der begehrten Plätze zu ergattern. Es lohnt sich auf alle Fälle.

Landcafé Walnuss in Grenzhof bei Heidelberg ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Der Kurpark Bad Dürkheim im Oktober

Der Kurpark von Bad Dürkheim ist zwischen Innenstadt und Saline (Gradierwerk) zu finden. Durch die Stadt und den Kurpark fließt die Isenach, deren Verlauf im Bereich des Parks renaturiert wurde. Ich finde, der Park hat sich in der letzten Zeit sehr zu seinem Vorteil verändert und wirkt zu jeder Jahreszeit einladend. Die alten Baumbestände gefallen mir besonders gut und jetzt im Oktober ist die herbstliche Farbenpracht sehenswert. - Ähnlich farbenprächtige Fotos gelangen 2015 vor fast genau zwei Jahren: Klick hier.

Herbst - Der Kurpark von Bad Dürkheim im Oktober 2017 - Fotos: Brigitte Stolle

Herbst - Der Kurpark von Bad Dürkheim im Oktober 2017 - Fotos: Brigitte StolleHerbst - Der Kurpark von Bad Dürkheim im Oktober 2017 - Fotos: Brigitte Stolle

Herbst - Der Kurpark von Bad Dürkheim im Oktober 2017 - Fotos: Brigitte Stolle

Herbst - Der Kurpark von Bad Dürkheim im Oktober 2017 - Fotos: Brigitte Stolle

Herbst - Der Kurpark von Bad Dürkheim im Oktober 2017 - Fotos: Brigitte Stolle

Herbst - Der Kurpark von Bad Dürkheim im Oktober 2017 - Fotos: Brigitte Stolle

Herbst - Der Kurpark von Bad Dürkheim im Oktober 2017 - Fotos: Brigitte Stolle

Herbst - Der Kurpark von Bad Dürkheim im Oktober 2017 - Fotos: Brigitte Stolle

Herbst - Der Kurpark von Bad Dürkheim im Oktober 2017 - Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Die Michaelskapelle in Dürkheim

Michaelskapelle Bad Dürkheim ... Foto: Brigitte Stolle 2017Der Wurstmarkt in Bad Dürkheim (Derkemer Worschtmarkt) gilt als das größte Weinfest der Welt. Er findet jedes Jahr im September statt und zwar am zweiten und dritten Wochenende. Gegenüber des heutigen Festplatzes mit dem Dürkheimer Riesenfass befindet sich der „Monte sancti Michaelis“, der Michaelsberg mit der Michaelskapelle inmitten von Rebstöcken. Hier liegen die mittelalterlichen Anfänge des Wurstmarktes. Immer mehr Menschen pilgerten am Michaelstag (29. September) hierher und mit ihnen Bauern und Winzer aus der Region, die ihre Produkte: Wein, Brot, Worscht anboten, so dass bald ein buntes Markttreiben entstand. Die alte Michaelskapelle wurde bereits 1601 abgerissen, die neue gibt es erst seit 1990. Meine Fotos entstanden im Oktober 2017. Das erste Bild zeigt einen Teil des Gradierbaus.

Michaelskapelle Bad Dürkheim ... Foto: Brigitte Stolle 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 24. Oktober 2017

Kleines Frühstück in Bad Dürkheim

Bei dem derzeitigen kühlen Schmuddelwetter ist es kaum mehr vorstellbar, dass man noch vor wenigen Tagen im Freien in einem Straßencafé frühstücken konnte. Bad Dürkheim - Kleines Frühstück in der Oktobersonne.

Bad Dürkheim - Kleines Frühstück in der Oktobersonne ... Fotos: Brigitte Stolle 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 23. Oktober 2017

Stift Neuburg bei Heidelberg

Benediktinerkloster Stift Neuburg bei Heidelberg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle MannheimHoch über dem Neckartal liegt Stift Neuburg. Das Benediktinerkloster beherbergt heute rund ein Dutzend Mönche. Schön: die idyllische Anlage mit Rosen- und Kräutergarten und der mittelalterlichen Klosterkirche. Zur Abtei gehören weitläufige Wirtschaftsgelände, Kuhherden, Forellenteiche, Apfelwiesen, Bienenbeuten, Ziegen, Schafe; es wird Bier gebraut und Brot gebacken. Die Ergebnisse kann man im Klosterrestaurant genießen und/oder im Klosterladen kaufen. Und der Blick von oben auf den Neckar ist immer wieder schön. Adresse: Stiftweg 2, 69118 Heidelberg.

Benediktinerkloster Stift Neuburg bei Heidelberg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim

Benediktinerkloster Stift Neuburg bei Heidelberg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim

Benediktinerkloster Stift Neuburg bei Heidelberg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim

Benediktinerkloster Stift Neuburg bei Heidelberg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim

Benediktinerkloster Stift Neuburg bei Heidelberg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim

Benediktinerkloster Stift Neuburg bei Heidelberg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim

Benediktinerkloster Stift Neuburg bei Heidelberg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim

Benediktinerkloster Stift Neuburg bei Heidelberg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim

Benediktinerkloster Stift Neuburg bei Heidelberg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim

Benediktinerkloster Stift Neuburg bei Heidelberg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 22. Oktober 2017

Unterwegsbilder: Heidelberg

Fahrt auf der rechten Neckarseite durch Heidelberg zum Stift Neuburg. 

Fahrt auf der rechten Neckarseite durch Heidelberg zum Stift Neuburg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

 

Fahrt auf der rechten Neckarseite durch Heidelberg zum Stift Neuburg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Fahrt auf der rechten Neckarseite durch Heidelberg zum Stift Neuburg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Fahrt auf der rechten Neckarseite durch Heidelberg zum Stift Neuburg ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 21. Oktober 2017

Goldene Spiegelungen

Oktober-Impressionen - Enten und Herbstblätter spiegeln sich im Wasser:

Enten und Herbstblätter spiegeln sich in der Isenach in Bad Dürkheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim ... Oktober 2017

Enten und Herbstblätter spiegeln sich in der Isenach in Bad Dürkheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim ... Oktober 2017

Enten und Herbstblätter spiegeln sich in der Isenach in Bad Dürkheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim ... Oktober 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 20. Oktober 2017

Herbstfarben: der Untere Luisenpark

Der Untere Luisenpark ist der zwischen Oststadt, Nationaltheater und Theresienkrankenhaus gelegene Parkteil, der auch nach der Bundesgartenschau 1975 kostenfrei zugänglich blieb. Bemerkenswert ist der alte Baumbestand, die Anlage gilt als Gartendenkmal im Stil eines englischen Landschaftsparks. Die Bilder entstanden im Oktober 2017. In der Jahreszeit der Outdoor-Aktivitäten wird er von Freizeitsportlern aller Art gerne genutzt. Jetzt, in der etwas ruhigeren Jahreszeit, ist es meist still und es geht auf den schönen Spazierwegen gemächlicher zu. Hier stand von 1937 bis 1953 das erste Mannheimer Planetarium.

Gedenkstein Carl Wilhelm Casimir Fuchs, Stifter des Grundstockes für den Luisenpark. - Die Skulptur “Jüngling mit Stab” soll an die Opfer des ersten Weltkrieges erinnern.

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Der Untere Luisenpark in Mannheim ... Herbstfarben ... alter Baumbestand ... Oktober 2017 ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle